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Blockupy Frankurt: 30. Mai bis 1. Juni 2013

Deutschsprachige Artikel etiketler ile - 20/05/2013 içinde Karakök tarafından

Blockupy Logos VertikalBlockupy kommt wieder: Vom 30. Mai bis 1. Juni ruft das Bündnis zu europaweiten Aktionstagen gegen die autoritäre Krisenpolitik von Bundesregierung und Troika (EU, EZB, IWF) in Frankfurt/Main auf.

Am Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB),  im  Zentrum des europäischen Krisenregimes, werden wir ein kämpferisches Signal der Solidarität an alle Betroffenen der aktuellen Spar- und Kürzungspolitik senden.

Als Zeichen der Widersetzung gegen das Spardiktat werden wir am 31. Mai daher die EZB in Frankfurt massenhaft blockieren. Wenn diese blockiert ist werden wir uns nicht all zu lange dort aufhalten, sondern die Aktionen bereits am späten Vormittag in einer zweiten Welle auf andere Akteure ausweiten. Unser Aktionsziel am 31. Mai ist es, den üblichen Geschäftsablauf der EZB sowie anderer Akteure des Krisenregimes öffentlich sichtbar zu stören.

Am 1. Juni rufen wir zu einer internationalen Großdemonstration auf bei welcher wir gemeinsam mit vielen tausend Menschen aus ganz Europa zeigen werden wo Verantwortliche für die Krisen- und Verarmungspolitik zu finden sind.

Politischer und sozialer Treffpunkt für Blockupy ist das Aktionscamp. Spätestens am Donnerstag, dem 30. Mai kommen wir, die Aktiven und Bezugsgruppen, dort zusammen und bereiten uns gemeinsam vor.

http://www.anarchie-mannheim.de/

Tod im Labor – Hayvan Deneyi

Deutschsprachige Artikel etiketler ile - 10/05/2013 içinde Karakök tarafından

https://www.youtube.com/watch?v=g1hpI6V19rY

Tod im Labor – Warum Tierversuche sinnlos sind – Teil 1

https://www.youtube.com/watch?v=wJrIT_G_QA0

Tod im Labor – Warum Tierversuche sinnlos sind – Teil 2

https://www.youtube.com/watch?v=0qdN_tVyV7Y

Tod im Labor – Warum Tierversuche sinnlos sind – Teil 3

https://www.youtube.com/watch?v=K-b0WdqB3Yw

Tod im Labor – Warum Tierversuche sinnlos sind – Teil 4

 

 

 

 

02.05.2013Nautilus-Verleger stirbt kurz nach seinem 60. Geburtstag

Deutschsprachige Artikel etiketler ile - 09/05/2013 içinde Karakök tarafından

Verlage

Lutz SchulenburgLutz Schulenburg© Christian O. Bruch

 

Lutz Schulenburg ist tot

Die Branche trauert um einen besonderen Menschen und Verleger: Lutz Schulenburg, Verleger der Edition Nautilus, ist gestern, am 1. Mai 2013, nach kurzer schwerer Krankheit verstorben.

“Seit nahezu vierzig Jahren war Lutz Schulenburg als Verleger der Edition Nautilus eine feste, wenn auch subversive Größe in der Verlagswelt”, heißt es in einer Mitteilung des Verlags. Und: “Er wird fehlen.”

Am 21. April 1953 in der Hamburger Vorstadt Bergedorf als zweites von drei Kindern geboren und in einer Arbeiterfamilie aufgewachsen, war er bereits mit 14 Jahren aktiv in der örtlichen sozialistischen Schüler- und APO-Gruppe. Die Schule brach er ab, ebenso eine Lehre als Dekorateur – doch seit der Lehrzeit ist er aktiv in der anarchistischen Bewegung, was ihm sogar einen Ausschluss aus der Gewerkschaft eintrug und ihn in der nach-68er-Zeit mit Pierre Gallissaires zusammenbrachte, mit dem er 1971 die anarchistische Theorie-Zeitschrift MAD (später umbenannt in Revolte!) gründete.

Es folgte eine zweite, inoffizielle Lehrzeit, diesmal in Sachen Verlagsbuchhandel, beim Spartacus Buchvertrieb im Keller unter dem Abaton-Kino in Hamburg. 1972 begann das Trio Schulenburg, Gallissaires und Hanna Mittelstädt mit der Buchproduktion, am 1. April 1974 wurde ein Gewerbeschein beantragt für den MAD-Verlag, der 1976 aus juristischen Gründen in Edition Nautilus umbenannt wurde. Als Verleger bewies er immer wieder das richtige Gespür für Perlen im Büchermeer.

http://www.boersenblatt.net/605761

2. Anarsist Kitapfuari Mannheim

Deutschsprachige Artikel - 11/04/2013 içinde Karakök tarafından

Plakat_Buchmesse_2013_web

Mannheim Anarsi Kitap fuari 19.04.2013 de Karakok Otonomu sunum yapacaktir.

Konu ; turkiye de ve kurdistan da anarsizm ve tarihi

http://www.anarchie-mannheim.de/2013/bilder/Faltblatt_Buchmesse_2013_web.pdf

Flyer, Plakat, Aufkleber als Ansichts-PDF:

Flyer (ca. 1,5 MB)

Plakat (ca. 2,7 MB)

Aufkleber (784 KB)

2. Anarchistische Buchmesse Mannheim

Deutschsprachige Artikel etiketler ile - 11/04/2013 içinde Karakök tarafından

19. – 21.04.2013 · Paradeplatz · Mannheim

Der Anarchismus ist „eine in sich vielfältige polit. Ideologie sowie eine auf ihr fußende polit. Bewegung […] Die Grundhaltung des Anarchismus zielt darauf, jede gesetzliche Zwangsordung, bes. den Staat, zu beseitigen sowie ein autoritäts- und herrschaftsloses Zusammenleben herbeizuführen.“ (Brockhaus)

Ob der Anarchismus wirklich eine Ideologie ist, sei mal dahingestellt, aber die erwähnte Vielseitigkeit sehen wir als die große Stärke des Anarchismus an. Gerade das wollen wir mit der Buchmesse zeigen.

Unserer Überzeugung nach ist der Anarchismus die vielversprechendste Alternative zum gegenwärtigen kapitalistisch-parlamentarischen Gesellschaftssystem, da sich der Staatskommunismus bzw. -sozialismus auch nicht als erstrebenswert erwiesen hat.

Die Buchmesse soll dazu beitragen, (auch in der Rhein-Neckar-Region) ein vielseitiges anarchistisches kulturelles Leben aufzubauen. Das libertäre Literaturangebot umfasst heute nicht nur die „Klassiker“. Gerade die kleineren Verlage tragen zu einer großen Bandbreite an Autor_innen und Themen bei.

Mit dieser Buchmesse möchten wir diesen Verlagen und deren Autor_innen eine Möglichkeit geben, sich vorzustellen. Sie soll aber auch Interesse an Anarchie wecken und den gedanklichen Austausch zwischen den Teilnehmer_innen fördern. Der unerwartete Erfolg und Zuspruch unserer letzten Buchmesse motiviert uns, dieses Projekt ein weiteres Mal anzupacken.

Wie schon 2011 wird es wieder zahlreiche Autor_innenlesungen und ein künstlerisches Rahmenprogramm geben. Für Vorschläge und Angebote sind wir offen. Wir danken u.a. den Veranstalter_innen der anarchistischen Buchmessen in Biel und Oberhausen für den Erfahrungsaustausch. Der Eintritt ist natürlich frei. Wir als Veranstalter_innen verfolgen kein kommerzielles Interesse.

Da wir die gleichen Örtlichkeiten nutzen, ist auch 2013 wieder alles barrierefrei erreichbar.

Gaidao-Sondergabe zur Buchmesse online durchblättern

Faltblatt als PDF (1,39 MB) · Plakat als PDF (2,52 MB)

Programm und weitere Informationen

Belarus Info- und Solitour: 13. und 14. April im ABS

Deutschsprachige Artikel etiketler ile - 08/04/2013 içinde Karakök tarafından

Belarus_Flyer

Samstag, 13.04.13:
20 Uhr: Soli-VoKü
22 Uhr: Antirep-Konzi und Soli-Sandwiches/-Kuchen

Sonntag, 14.04.13:
17 Uhr: Infoveranstaltung (Bericht und Dokumentarfilm)
19 Uhr: Soli-VoKü

Veranstaltungsort: Autonomer Beauty Salon, Hohlstr. 481, 8048 Zureich

An der Infoveranstaltung berichten wir über die Situation in Belarus (Weissrussland), der Repression gegenüber der anarchistischen Bewegung und den 5 Anarchisten, die zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden sind.

Daneben möchten wir auch darüber diskutieren, wie wir die Anarchist*innen in Belarus unterstützen können und was wir von ihren Erfahrungen lernen können.

Die Veranstaltung wird von der Karakök Autonome organisiert im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen (FdA).

Detaillierte Infos unter: www.fda-ifa.org

Transgender Europe’s Trans Murder Monitoring project reveals more than 1,100 reported murders of trans people i

Deutschsprachige Artikel, Queer etiketler ile , - 07/04/2013 içinde Karakök tarafından

Transgender Europe: Press Release: March 12 2013

Constant rise in murder rates: Transgender Europe’s Trans Murder
Monitoring project reveals more than 1,100 reported murders of trans
people in the last five years

The Trans Murder Monitoring (TMM) project started in April 2009 and
systematically monitors, collects and analyses reports of homicides
of trans people worldwide. Updates of the results are published two
to three times a year on the website of the “Transrespect versus
Transphobia Worldwide” project in the form of tables, name lists,
and maps:

http://www.transrespect-transphobia.org/en_US/tvt-project/tmm-results.htm

The March 2013 update reveals a total of 1,123 reported killings of
trans people in 57 countries worldwide from January 1st 2008 to
December 31st 2012. The update shows a significant/constant increase
in reported killings of trans people over the last five years. In
2008, 148 cases were reported, in 2009 217 cases, in 2010 229 cases,
in 2011 262 cases, and in 2012 267 cases. It is important to note
that these cases are those that could be found through Internet
research and through cooperation with trans organizations and
activists. In most countries, data on murdered trans people are not
systematically produced and it is impossible to estimate the numbers
of unreported cases.

The increase suggests that on the one hand TGEU’s TVT research team
has improved its monitoring methods, and received information from
activists from many parts of the world. On the other it suggests
that an increase in the visibility of trans people and of trans
issues in public discourse may have led to a better reporting of
cases. Clearly the shocking amount of violence against trans people
still poses a major problem and threat to trans people in many
countries. The alarming figures demonstrate once more that there is
an urgent need to react to the violence against trans people and to
seek mechanisms to protect trans people. Some international trans
activists even started to introduce the term ‘transcide’ to reflect
the continuously elevated level of deadly violence against trans
people on a global scale.

Cases have been reported from all major World Regions (Africa, Asia,
Central and South America, Europe, North America, and Oceania),
evoking an evermore gruesome picture, especially given the very
partial knowledge we are able to gain in many places. More detailed
information and a map showing the 1,123 reported murders of trans
people is available at:

www.transrespect-transphobia.org/en/tvt-project/tmm-results/march-2013.htm

Throughout all six world regions, the highest absolute numbers have
been found in countries with strong trans movements and trans or
LGBT organizations that do a professional monitoring: Brazil (452),
Mexico (106), and Colombia (65) in Central and South America, the
USA (69) in North America, Turkey (30) in Europe, and The
Philippines (28) in Asia.

The close connection between the existence of strong trans movements
and professional monitoring on the one hand, and highest absolute
numbers of reports, on the other hand, point to a worrisome
question: the question of unreported cases. Beside the need for
mechanisms to protect trans people, this connection also shows the
need for strong trans communities and organizations, which are
capable of professional monitoring and reporting of violence against
trans people. Furthermore this connection results in the fact, that
the figures show only the tip of the iceberg of homicides of trans
people on a worldwide scale.

Most reported cases were from Central and South America, which
amount to 864 reports in 22 countries and account for 77 % of the
globally reported murders of trans people since January 2008. In
this region, there has been the strongest increase in reports (2008:
94, 2009: 165, 2010: 181, 2011: 206, and 2012: 218). In Brazil, the
country with most reported killings (452 in total), there has been a
steady increase (2008: 57, 2009: 68, 2010: 99, 2011: 103, 2012:
125). In Mexico, 106 cases have been reported in total, showing an
even stronger increase each year (2008: 4, 2009: 9, 2010: 14, 2011:
33, 2012: 46). In Colombia, 65 killings have been reported in total
since 2008 (2008: 13, 2009: 13, 2010: 15, 2011: 18, 2012: 6).

Killings of trans people in the region have also been reported from
Argentina (19), Bolivia (9), Chile (4), Costa Rica (4), Cuba (2),
Dominican Republic (14), Ecuador (11), Guatemala (36), Honduras
(41), El Salvador (7), Jamaica (1), Nicaragua (4), Panama (2),
Paraguay (5), Peru (11), Puerto Rico (9), and Uruguay (8), and
Venezuela (54). Reports from some countries with smaller population
sizes are also extremely worrying. While Brazil, Mexico, and
Colombia have the highest absolute numbers, the relative numbers
show even more worrisome results for some countries with smaller
population sizes. Honduras, for instance, has a rate of 5.12
reported trans killings per million inhabitants, for Guatemala the
rate is 2.83, and for Puerto Rico the rate is 2.43, while for Brazil
the rate is 2.35, for Colombia the rate is 1.41, and for Mexico the
rate is 0.94.

Thus, seen in relative numbers the situation in Honduras, Guatemala
and Puerto Rico is even more severe than the one in Brazil, Mexico,
or Colombia.

The new result update moreover reveals that in the last five years:

105 killings of trans people have been reported in Asia (2008: 17,
2009: 17, 2010: 29, 2011: 25, 2012: 17), in 15 countries
(Afghanistan: 1, Azerbaijan: 2, Bangladesh: 1, Cambodia: 1, China:
6, India: 24, Indonesia: 7, Iran: 1, Iraq: 3, Malaysia: 6, Pakistan:
19, Philippines: 28, Republic of Korea: 1, Singapore: 1, and
Thailand: 4);

71 killings of trans people have been reported in Europe (2008: 13,
2009: 20, 2010: 10, 2011: 14, 2012: 14), in 11 countries (Albania:
1, France: 2, Germany: 2, Italy: 20, Poland: 1, Portugal: 1, Russia:
2, Serbia: 1, Spain: 6, Turkey: 30, and UK: 5);

71 killings of trans people have been reported in North America
(2008: 19, 2009: 13, 2010: 9, 2011: 16, 2012: 14), in 2 countries
(Canada: 2, USA: 69);

8 killings of trans people have been reported in Africa (2008: 2,
2009: 1, 2010: 0, 2011: 1, 2012: 4), in 4 countries (Algeria: 1,
Mauritius: 1, Uganda: 1, South Africa: 5);

4 killings of trans people have been reported in Oceania (2008: 3,
2009: 1, 2010: 0, 2011: 0, 2012: 0), in 4 countries (Australia: 1,
Fiji: 1, New Caledonia: 1, and New Zealand: 1).

Attached to this press release you can find a map, which
demonstrates the absolute figures of reports found worldwide since
January 2008.

While the documentation of killings of trans people is indispensable
for demonstrating the shocking extent of human rights violations
committed against trans people on a global scale, there is also a
need for in-depth research of various other aspects related to the
human rights situation of trans people. Therefore, Transgender
Europe developed the Trans Murder Monitoring project into the
‘Transrespect versus Transphobia Worldwide’ research project (TvT).
TvT is a comparative, ongoing qualitative-quantitative research
project, which provides an overview of the human rights situation of
trans people in different parts of the world and develops useful
data and advocacy tools for international institutions, human rights
organizations, the trans movement and the general public. In
November 2012 Transgender Europe published the TvT research report
“TRANSRESPECT VERSUS TRANSPHOBIA WORLDWIDE – A Comparative Review of
the Human-rights Situation of Gender-variant/Trans People”, which
discusses and contextualizes the key findings of the TvT project.
You can download the research report here:

http://www.transrespect-transphobia.org/uploads/downloads/Publications/TvT_research-report.pdf

If you have further questions or if you want to support the research
project, please contact

Transgender Europe’s Senior Researcher Dr Carsten Balzer

research[at]transrespect-transphobia.org
www.transrespect-transphobia.org

If you want to support the “Transrespect versus Transphobia
Worldwide” project, you can also contribute with a donation to
Transgender Europe (details below).

Please enter “TvT project” as reference of the payment.

Account Holder: Transgender Europe

Bank account: BAWAG P.S.K., Georg-Coch-Platz 2, 1010 Vienna,
Austria,
BIC/SWIFT: OPSKATWW
IBAN: AT41 6000 0190 1000 1504
Reference of payment: TvT project

Jour Fixe

Deutschsprachige Artikel - 06/04/2013 içinde Karakök tarafından

Offenes monatliches Treffen
Freitag, 26. April 2013 ab 19:30 Uhr
Infoladen Kasama

Aus dem Bedürfnis heraus, Fragen zu Kapitalismuskritik, Revolution oder über den ganz alltäglichen Wahnsinn mit den verschiedensten Leuten in ungezwungenem Rahmen diskutieren zu können, organisieren wir den Jour Fixe als offenes monatliches Treffen. Wer das Interesse hat, mit uns oder anderen über politische Fragen zu diskutieren oder auch nur in so einem Rahmen etwas zu trinken, ist hier richtig. Die Themen sind nicht vorgegeben, sondern sollen sich am Interesse der Einzelnen ausrichten. Dazu braucht es weder Vorkenntnisse noch „gute Laune“, einzig Spass an guten Diskussionen. Nähere Fragen zum Jour Fixe beantworten wir gerne per E-Mail (eis-zeit [at] gmx.net). Unser monatlicher Treff an welchem wir die Möglichkeit bieten mit uns und anderen allgemeine politische Themen zu diskutieren oder auch nur etwas zu trinken.

Der Jour Fixe findet jeden letzten Freitag im Monat ab 19.30 Uhr im Infoladen Kasama in Zürich statt.

Für die Befreiung von Mensch und Tier! Heraus zum 1. Mai in Zürich und Basel!

Deutschsprachige Artikel etiketler ile - 06/04/2013 içinde Karakök tarafından

Der 1. Mai steht seit über 120 Jahren für den Kampf gegen das Regime des Kapitals und das damit einhergehende Leid und Elend. Es ist der Tag, an dem Menschen aller Teile dieser Welt auf die Strasse gehen und gemeinsam für eine solidarische und herrschaftsfreie Gesellschaft kämpfen. Kapitalismus heisst Ausbeutung und Unterdrückung, heisst Bereicherung der herrschenden Klasse auf Kosten der grossen Mehrheit – der lohnabhängigen Klasse. Dies erfahren wir tagtäglich am eigenen Leib:

Durch die Aufwertung der Städte steigen Wohn- und Lebenskosten. In Betrieben und Spitälern gibt es zunehmend prekarisierte Arbeitsbedingungen und es kommt zu Entlassungen der Angestellten – selbst während diese streiken. Der Sozialabbau ist auf dem Vormarsch und studieren an den Universitäten wird immer teurer. Migrantische Menschen sind gezwungen in ständiger Angst davor zu leben, kontrolliert, schikaniert und ausgeschafft zu werden. Errungenschaften des Frauenkampfs müssen zunehmend verteidigt werden, da reaktionäre Antifeminist*innen und christlich-fundamentalistische Gruppen die legalisierte Abtreibung oder Frauenhäuser angreifen und in Frage stellen. Imperialistische Expansionen und Kriege verursachen weltweit Tag für Tag Elend und Verzweiflung.     Devamı »

Aus Forum wird Föderation – Die Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen

Deutschsprachige Artikel etiketler ile - 28/03/2013 içinde Karakök tarafından

Auf unserem Treffen in Witten haben wir beschlossen, dem Aufschwung in unseren Strukturen Rechnung zu tragen und uns in Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen umzubenennen.

Auch wenn wir noch lange nicht flächendeckend im deutschsprachigen Raum vertreten sind, wollten wir nun den Schritt wagen und die Gründung der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen verkünden. Wir betonen dabei, dass wir uns selbstverständlich nicht als “die Föderation aller Anarchist*innen” sehen und uns daher auch keinen Alleinvertretungsanspruch anmaßen. Aber natürlich sind Anarchist*innen aller Strömungen willkommen, die sich mit unseren Prinzipien und Statuten identifizieren können.

Mit „deutschsprachig“ meinen wir in diesem Fall den geografischen Sprachraum, also vor allem Deutschland, Österreich und den nördlichen Teil der Schweiz. Als Anarchist*innen wollen wir Nationen und Staatsgrenzen überwinden, was wir durch die Ausweitung unserer Organisation auf den Sprachraum zum Ausdruck bringen möchten. Sprache als Kriterium hat dabei keinen identitären Hintergrund, sondern erscheint uns aus rein praktischen Gründen sinnvoll, um arbeitsfähig zu bleiben – nicht jede*r von uns hat Fremdsprachenkenntnisse und ein Übersetzen aller relevanten Informationen würde uns (zumindest im Moment) überfordern. Trotzdem pflegen wir gute Kontakte zu Föderationen und Gruppen in anderen Regionen.

Der Übergang vom Forum zur Föderation hat unterschiedliche Gründe: Zum einen gab nach einer Stagnation der Arbeit der FdA in den letzten Jahren wieder frischen Wind und viel Interesse an überregionalen Vernetzungen. Zum anderen gibt es seit 3 Jahren zahlreiche Neugründungen von anarchistischen Gruppen. Auch das Interesse an anarchistischen Ideen im Allgemeinen ist spürbar gestiegen.

Innerhalb des vergangenen Jahres haben sich bspw. mit dem Beitritt des Anarchistischen Netzwerks Südwest* als erste Regionalföderation viele Gruppen aus dem Südwesten Deutschlands der FdA angeschlossen. Darüber hinaus sind wir auch in vielen anderen Regionen im deutschsprachigen Raum mit Gruppen, aber auch mit einem Druckereikollektiv in Zürich vertreten. Aktuell findet eine starke Organisierung anarchistischer Gruppen in der Rhein-Ruhr-Region statt, mit denen die FdA in engem Kontakt steht. Seit über zwei Jahren erscheint auch die Gaidao, unsere Föderationszeitung, monatlich als Online-Ausgabe und seit Anfang dieses Jahres auch in gedruckter Form.

Wir finden es wichtig, herrschaftsfreie Strukturen aufzubauen, damit zu experimentieren, Erfahrungen zu sammeln und diese dadurch zu festigen. Wir wollen vorhandene Ressourcen besser nutzen, voneinander lernen, Solidarität organisieren und praktizieren. Gemeinsam möchten wir über unseren Tellerrand hinausschauen, überregional und global aktiv sein. Um sich auch international zu vernetzen ist die FdA in der Internationale der Anarchistischen Föderationen (IFA) organisiert. Die IFA bietet für uns die Gelegenheit, uns mit Anarchist*innen auch in anderen Winkeln der Erde auszutauschen und uns gegenseitig in unseren Kämpfen zu unterstützen.

Im Gegensatz zu Regionen wie die der Iberischen Halbinseln, dem frankophonen Sprachraum oder den Britischen Inseln können wir dabei nicht auf eine jahrzehntelange funktionierende Organisation zurückgreifen, sondern müssen uns noch noch viel erarbeiten. Doch dieser Umstand kann auch als Chance begriffen werden. Wir können von den Erfahrungen anderer Föderationen lernen. Dieser Prozess ist ein nie endender, denn es gilt uns, unsere Strukturen, unser Handeln und unsere Art zu Leben ständig in Frage zu stellen und zu verbessern. Mit der Ausrufung der Anarchistischen Föderation sind wir noch lange nicht am Ziel. Gerade jetzt, da die sozialen Kämpfe in vielen Ländern zunehmen, die kapitalistische Krise sich ausweitet, unzählige Menschen vor dem buchstäblichen Nichts stehen, Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus und andere menschenverachtende Ideologien zunehmen und faschistische Parteien und Gruppierungen wieder stärker zu werden drohen, ist es wichtig, sich in einem größeren Kontext gegen diese Zumutungen zu organisieren.

Wir wollen nicht müde werden, gegen Ausbeutung, Unterdrückung und Herrschaft zu kämpfen und diese als Ganzes zu überwinden.

In diesem Sinne:
Anarchie leben – Anarchismus organisieren!

Takip Et

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