60 Jahre NATO – 60 Jahre Krieg!

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Eine Woche vor dem NATO-Gipfeltreffen eröffneten NATO-Gegner das Widerstands-Camp in Strasbourg. Insgesamt 3000 Camp-Besucher, darunter antimilitaristische, revolutionäre, anarchistische und pazifistische Gruppen, Individuen und Familien schlugen ihre Zelte im selbstorganisierten Areal auf. Es fanden Diskussionen, Workshops, Infoveranstaltungen, eine Pressekonferenz und auch Aktivitäten statt.

Das Camp wurde streng bewacht. Die Bullen kreisten mit Helikoptern über die Zelte und schossen Fotos. Immer wieder drangen sie ins Camp, um Personenkontrollen vorzunehmen. Als sie schliesslich 3 Tage vor dem Gipfel mit Schockgranaten, Tränengas und Gummigeschoss zum Angriff übergingen, kam es zum Handgemenge im Camp. Trotz des wiederholt provokativen und rigorosen Verhaltens der Staatsmacht liessen sich die Campbesucher nicht demotivieren, verteidigten das Camp und hielten an ihrem Ziel fest: weg mit der NATO!

Mit dem Näherrücken des Treffens am 3./4. April, wurden die Grenzen streng kontrolliert. frankreich hatte für die Dauer des Jubiläumstreffens das Schengen-Abkommen aufgehoben und liess Bewohner der Nachbarländer nicht über die Grenze. Insgesamt war in deutschland und in frankreich ein Aufgebot von 25’000 Bullen präsent.

Während schliesslich 28 Staatsoberhäupter, die eigentlichen Terroristen der Welt, das 60. Jubiläum der NATO feierten, strömten trotz der enormen Polizeirepression Tausende von Menschen auf die Strasse und protestierten lautstark und kämpferisch gegen die NATO. Die Repression und Angstmacherei konnte die Unmengen an Stimmen, die gegen Militarismus, Kriege und Kapitalismus erschallten, nicht verstummen lassen.

Die Polizei versperrte trotz vorheriger Bewilligung den Gang über die Europabrücke und verhinderte es, dass die in Kehl demonstrierenden 6000 AktivistInnen über die Brücke marschierten und sich mit den 10’000 DemonstrantInnen auf der französischen Seite zusammenschlossen. Entgegen dieser Massnahmen führten beide Seiten lautstark auf “ihrer” Seite der Brücke die Proteste fort. Im Stadtzentrum stellten Hunderte von Menschen die Funktion der NATO dar, indem sie einen Luftangriff imitierten und sich tot stellten. NATO-GegnerInnen, die nicht über die Grenze gelassen wurden, führten an der Grenze einen Sitzstreik durch. In Strasbourg wurde eine Zollstation sowie ein Hotel angezündet, das während des NATO-Treffens Bullen und Journis beherbergte. Aus dem Verkehr genommen wurden auch Polizeiwaffen, die vor dem Hotel deponiert waren.

Insgesamt wurden 300 DemonstrantInnen festgenommen und 34 verletzt; davon mussten 18 ins Krankenhaus gebracht werden. 8 Polis wurden verletzt.  

Karakök Autonome tr/ch

 

Bilderquelle:

www.gipfelsoli.org

http://de.indymedia.org

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