Kasım, 2009 için arşiv

Spontandemo gegen Anti-Minarett-Initiative

Posted in Deutschsprachige Artikel with tags on 29/11/2009 by Karakök

An der heutigen Abstimmung wurde ein rassistischer Siegeszug verzeichnet. Das Minarett-Verbot wurde mit 57.5% deutlich angenommen – dies bedeutet jedoch auch, dass sich über 40% der Stimmenden gegen rassistische Hetze und Fremdenfeindlichkeit aussprachen.

Viele dieser Menschen entschlossen sich heute, ihrer Meinung ebenfalls ein Sprachrohr zu verschaffen. Als Reaktion auf die Abstimmung wurde spontan für eine abendliche Demo am Helvetiaplatz mobilisiert. Alle wurden aufgerufen, sich um 20.30 Uhr am Helvetiaplatz einzufinden und dabei Material mitzubringen, um symbolisch Minarette zu bauen.

Die Spontandemo stiess trotz kurzfristiger Mobilisierung auf enormen Anklang und so taten rund 1000 Personen ihren Unmut mit der heutigen Abstimmung kund. Mit unterschiedlichsten Materialen wie Karton, Kerzen, Stöcken, Schachteln, etc. wurden die vielfältigsten Minarette erbaut. Anschliessend lief man gemeinsam mit laustarken Parolen und etlichen Transparenten bis zum Hauptbahnhof.

Unsere Meinung zum Thema:

Aus anarchistischer Perspektive stellen wir fest, dass es bei dieser Initiative weder um die eine, noch die andere Seite ging. Als libertär denkende Menschen lehnen wir Religionen ebenso ab wie die Herrschaft eines Staates. Problematisch an der Initiative war jedoch der Versuch der bürgerlichen Politiker, die BürgerInnen in eine Ecke zu drängen, in der sie sich für oder gegen die Initiative entscheiden mussten. Mensch geriet so unter Druck, aus zwei Übeln wählen zu müssen, was keine freie Wahl darstellt, sondern eine erzwungene. So wird uns suggeriert, eine Wahl zu haben und die gesellschaftliche Politik mitbestimmen zu können; stattdessen sind wir Teil einer Maschinerie, die bereits von vorneherein entschieden hat und uns nur noch zwei Optionen zur Verfügung stellt, die ihren eigenen Zwecken dienen.

Auf der einen Seite hätte man sich auf die Seite von bürgerlichen RassistInnen stellen müssen, auf der anderen auf die Seite einer Religion. Dabei ging es in dieser Initiative gar nicht um die zwei möglichen Ausgänge, sondern um die Inhalte und Werte, die während der ganzen Kampagne vermittelt wurden. Vermittelt wurde nichts anderes als Rassismus und Xenophobie. Durch den Druck, die eine oder andere Möglichkeit zu wählen, geriet dies jedoch teilweise in den Hintergrund und mensch sah sich gezwungen, Partei zu ergreifen.

Wir wollen als AnarchistInnen keine Partei ergreifen zwischen zwei Herrschaften. Es ist keine Demokratie, wenn wir nur zwischen Herrschenden wählen können. Wir lehnen beide ab und wählen stattdessen unsere Freiheit und Autonomie. Denn wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten! Dabei sprechen wir uns aber klar gegen rassistische Hetzkampagnen aus, welche die Herrschenden dazu benutzen, ihre Position zu stärken oder diejenige des Gegenübers zu schwächen. Wir akzeptieren es nicht, von ihnen instrumentalisiert und für ihre Zwecke eingespannt zu werden. Wir akzeptieren es nicht, ihre folgsamen Schäfchen zu sein, verurteilen aber die Manipulation, mit welcher sie die Bevölkerung zu instrumentalisieren versuchen. Rassistische Hetze, Angstschürerei und Spaltung der Menschen untereinander ist Manipulation und dient immer dem Zweck, von innenpolitischen Problemen abzulenken, das bestehende System aufrechtzuerhalten und zu stärken.

Gegen Rassismus und Manipulationen jeglicher Art! Für Selbstverwaltung und für die Freiheit, unabhängig unser gesellschaftliches Miteinander wählen zu können, ohne Wahlen, Politiker und Regierungen!

Eine andere Welt ist möglich!

Karakök Autonome

Anti-WTO-Demo in Genf

Posted in Deutschsprachige Artikel with tags on 29/11/2009 by Karakök

Rund 5000 Personen haben in Genf an den Protesten gegen die Welthandelsorganisation (WTO) teilgenommen.

Es formierte sich ein Schwarzer Block, der mit Hämmern und Benzin Banken, Autos, Luxus-Hotels, Mc Donalds- und Starbucks-Filialen angriff. Daraufhin wurde der offizielle Umzug von seiten der OrganisatorInnen frühzeitig aufgelöst. Die “inoffiziellen” Demonstrationen und Kundgebungen dauerten hingegen bis abends an.

Die Polizei wartete zunächst ab, griff dann aber die DemonstrantInnen mit immensen Mengen an Tränengas, Wasserwerfern und Stöcken an. CS-Tränengas sowie Schockgranaten kamen zum Einsatz. Letzere sorgen für einen kurzzeitigen Verlust des Seh- und Hörsinns. Durch mehrere Angriffe schaffte es die Polizei zunächst, den Block aufzuteilen; die DemonstrantInnen fanden jedoch oberhalb des Bahnhofs wieder zusammen und konnten so die Demonstration fortführen bis zum Sitz der WTO. Insgesamt wurden 33 Personen festgenommen.

 

ISVICRE ANTI MINARE REFERANDUMU

Posted in Direnis, Duyurular, Haberler with tags on 29/11/2009 by Karakök

isvicrede Minare karsiti kampanya acan irkci parti SVP bugun referandumda  kazanan taraf oldu.

Minareleri kaldirtiriyor. Minarelerle gelen yasak yakinda gocmenlerin herturlu kulturel, sosyal  faliyetlerinin de yasaklamalariyla  karsi karsiya kalacaktir.

Irkciligi yukseltmek icin herturlu malzemeyi kullanmaktan geri kalmayan devlete, rasistlere ve fasistler karsi mucadelemizi sursurmeliyiz.

bu aksamki referandum neticesinden 1 saat icinde spontan birsekilde anti minaret karsiti kisiler saat 21 de  miting duzenlediler.  bin kisinin katilimina cok sayida antifasistler, antirasistler, humanistler, anternatifciler ve anarsistlerin

katilimiyla tren garina dogru yuruyus yapildi.

BesetzerInnen an Uni Zürich ziehen um

Posted in Deutschsprachige Artikel with tags , , on 29/11/2009 by Karakök

Medienmitteilung:

Für vergangenen Freitag haben wir zu einer Demonstration aufgerufen, um unseren Forderungen nach einer kritischen Bildung frei von privatwirtschaftlicher Einflussnahme Nachdruck zu verleihen. Dem Aufruf folgten gegen 800 Personen, die in einem kraftvollen Umzug vor das Rathaus und die Finanz- und Bildungsdirektion marschierten, um dort gegen den Bildungsabbau und die Elitarisierung der Hochschulen zu protestieren. Die Aktion war ein durchschlagender Erfolg.

Auch die beinahe zweiwöchige Besetzung des grössten Hörsaals der Uni Zürich betrachten wir als einen überwältigenden Erfolg. Die Beteiligung unzähliger Studierender, die regen Debatten und die grosse öffentliche Wirkung haben gezeigt, wie dringend nötig eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit bildungspolitischen Problemen war.

Die Aktion hat – nicht nur innerhalb der Uni – den Anstoss gegeben für eine breite Diskussion über die Vermarktung des Wissens und die gesellschaftliche Notwendigkeit einer kritischen Bildung. Es ist wichtig, dass diese Diskussion weiter geht und an Tiefe gewinnen kann. Bildung ist viel zu wichtig, als dass wir sie zur Ware verkümmern lassen dürfen. Bildung darf unter keinen Umständen zu einem knappen Gut in den Händen weniger verkommen, sie ist ein öffentliches Anliegen. Dafür setzen wir uns ein, und dafür werden wir uns weiter mit aller Kraft einsetzen!

An unserer neuen Adresse, dem HIM-Pavillon, geht unser Engagement weiter. Wir freuen uns, dass uns die Unileitung mit ihrer Vermittlung dieses Raumes dabei unterstützt. Wir werden weiter mit der Unileitung sowie dem Kantons- und Regierungsrat verhandeln, um den Dialog auch auf der inhaltlichen Ebene aufrechtzuerhalten. So gelingt es uns hoffentlich, das geplante Sparpaket und die Erhöhung der Studiengebühren abzuwenden. Wir freuen uns, dass Rektor Andreas Fischer und Regierungsrätin Regine Aeppli uns dabei ihre Unterstützung zugesichert haben.

Doch auch jenseits der Zusammenarbeit mit politischen EntscheidungsträgerInnen werden wir unsere Kämpfe fortsetzen und uns für eine bewegte und tiefgreifende Debatte einsetzen. Es gilt auch, kritische und emanzipatorische Bildung im Austausch mit Studierenden sowie auch den Menschen ausserhalb des universitären Betriebs zu erproben und in die Tat umzusetzen.

In diesem Sinne sind auch weiterhin alle eingeladen, sich an unseren Debatten und Aktionen zu beteiligen. Wir solidarisieren uns mit den unipolitischen Bewegungen, die immer noch unermüdlich in der ganzen Welt Universitäten besetzen und so den Druck gegen die verheerende Privatisierung der Hochschulen aufrecht erhalten.

Auf unserer Homepage finden alle Interessierten Näheres über unsere Bewegung und unsere politischen Inhalte.

Universität Zürich, Gebäude HIM unterhalb Polyterrasse

Quelle: http://www.unsereunizh.ch

ISVICRE ARAU DA 2 ANARSIST TUTUKLANDI

Posted in Avrupa haberler, Direnis, Duyurular, Haberler with tags on 29/11/2009 by Karakök

14 Kasim 2009 da isvicrenin arau sehrinde 2 Anarsist yoldas ( P, ve I ) polis tarafindan nerede ve nicin alindigi bilinmeden gozhapsine alindi. Kisa bir sure sonra cezaevine gonderilen yoldaslar tecrid altinda tutulmatadir.

Tutuklu Anarsist Arkadaslarla kontak kurulamiyor. Haklarinda bilgi alinilmiyor..
Gerici olarak bilinen Argau Kantonu idarecileri ve polisi Anarsistlere gozdagi vermek icin uzun bir suredir baski uygulamaktadir.

Bu tutuklama anarsistlerin mucadelesini duduramiyacaktir.

Frauentag

Posted in Avrupa haberler, Deutschsprachige Artikel, Feminizm on 29/11/2009 by Karakök

Frauentag
Am 25.November 2009, am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen fand eine Kundgebung auf dem Stauffacherplatz in Zuerich statt.
Reden wurden gehalten und auf Transparenten und Schildern waren Parolen in deutsch, türkisch und kurdisch zu lesen.
Dannach wurde Eva Herrmann im Volkshaus ein Besuch abgestattet. Ihr reaktionäres Familienmodell und die von ihr vertretenen bürgerlichen Ideologien aus dem letzten Jahrhundert wollte sie auf Einladung der EDU im Volkshaus in Zuerich vortragen.
Durch lautes Klatschen, Pfeiffen und Parolen rufen wurde der vortrag massiv gestört.
Die VeranstalterInnen drohten mit der Polizei. Da fing der Spass erst richtig an!
Auf der Bühne wurde ein Transparent mit der aufschrift: “Eva geh heim! Kinder Küche Herd sind kein ganzes Leben wert!“ entrollt.  Nach kurzen Gerangel und Versuchen das Transparent zu entreissen, musste Herman die Lage so hinnehmen.

Vegan Cafe

Posted in Avrupa haberler, Deutschsprachige Artikel, Duyurular, Eko yazilari on 29/11/2009 by Karakök

Vegan Cafe
Am Nächsten Freitag, dem 4. Dezember findet im Infoladen Kasama an der Militärstrasse 87a das Vegan Cafe der Tierrechtsgruppe Zürich statt.

Diesen Monat wird gezeigt, dass man auch Fast Food ganz lecker und Vegan kochen kann.