Archive for the Avrupa haberler Category

*_DEMO gegen die Versuchstiertransporte und Ausschaffungsflüge durch AIR FRANCE / KLM_*

Posted in Avrupa haberler, Deutschsprachige Artikel, Eko yazilari with tags on 22/02/2015 by Karakök

Die nächste Kundgebung am Euro-Airport Basel-Mulhouse findet am nächsten
Sonntag, 1. März 2015 um 15:45-16:45 Uhr statt.

An unserer letzten Demo am 18. Januar haben sich 60 Personen aktiv
beteiligt! Das war einfach super!

Kommt auch diesmal zahlreich vorbei! DANKE für euren Einsatz!!

HUMAN FREEDOM ANIMAL RIGHTS – ONE STRUGGLE, ONE FIGHT

Dass wir AirFrance gewaltig auf die Nerven gehen, zeigt auch das
Verhalten der Polizei und Behörden. Die monatliche Demobewilligung wurde
nun an die Bedingung geknüpft, dass wir in unseren aufsehenerregenden
und kreativen Theatern keine „Polizeigewalt“ mehr darstellen (bei
Nichtbefolgung droht eine Strafe von mehreren tausend Euro und das Ende
der Demos). Langsam aber sicher sollen unsere Proteste erschwert werden.
Bereits am Flughafen Zürich wurden die Demonstrationen fast
verunmöglicht. Wir lassen uns davon aber nicht einschüchtern sondern
reagieren mit noch viel mehr Elan, Einsatz und Engagement und lachen
AirFrance und der Staatsgewalt ins Gesicht.

/FÜR DIE FREIHEIT, FÜR DAS LEBEN, AIR FRANCE VON DER STARTBAHN FEGEN/

Alle Infos zu unseren Aktionen folgen laufend auf unserer Webseite und auf:

fb.com/trgbasel/events

*Besammlung:*

*um 15h30 bei der Bushaltestelle (Abflug), diejenigen, die in einem
unserer kreativen Theater mitspielen möchten, treffen sich bereits um
15h15 bei der Bushaltestelle. *

Mitbringen, wer kann: Trillerpfeifen, Trommeln

València en flames 12.+13. Februar in Bern

Posted in Avrupa haberler, Deutschsprachige Artikel, English with tags on 12/02/2015 by Karakök
 http://faubern.ch/

 

files/fau-bern/Aktuell/ValenciaFront.jpg

 

Die Finanzkrise, die 2008 begann, hatte für einige westliche Länder schwerwiegende Auswirkungen. In Europa sind v.a. Länder der südlichen Peripherie wie Griechenland, Portugal und Spanien davon betroffen. Grosse Teile der Gesellschaft befinden sich dort in einer zunehmend prekären Situation mit hoher Arbeitslosigkeit und Sozialabbau durch die staatlichen Austeritätsprogramme. In Spanien führte dies zu einer Intensivierung der gewalttätigen Proteste und der damit einher gehenden polizeilichen Repression. In der Küstenstadt Valencia (Spanien) äussert sich die Situation neulich in einer Zunahme sozialer Proteste. In den letzten fünf Jahren zeigte sich ein verstärktes Selbstbewusstsein der Protestierenden gegenüber der Staatsgewalt sowie ein zunehmender Organisationsgrad.

Zur Verbreitung dieser Informationen werden uns Genossen aus Valencia auf englisch mit deutscher Übersetzung im Infoladen in Bern (12.&13.02.15) und im magazin in Basel (14.&15.02.15) von den Vorgängen berichten: jeweils am ersten Tag über Strassenkämpfe und am zweiten Tag über das Quartier “El Cabanyal”, wo verschiedene soziale (Besetzer-)Gruppen im Widerstand gegen ein riesiges städtisches Gentrifizierungsprojekt eine Allianz gebildet haben. Zudem finden in Bern in der Cafete zwei Solikonzerte statt,

 

Programm:

12. Februar

18:00 Update

Jüngste Ereignisse in den Strassen von Valencia (von den “Indignados” bis heute)
Dauer: 45min – 1h

19:00 Essen
natürlich Vegan

20:00 Erkenntnisse
Stand der Kämpfe und Perspektiven
Dauer: 45min – 1h

22:00 Solikonzert in der Cafete
Band: Raptus de Follia (Grindcore)
13. Februar
18:30 El Cabanyal

Das Quartier im Widerstand gegen die Gentrifizierung
Sprache: Spanisch (englisch übersetzt)
Dauer: 45min – 1h

19:30 Pause
Tea-Time
20:00 Dokumentarfilm: La Punta
“A tornallom”
Sprache: Englisch
Dauer: 30min

21:30 Konzerte in der Cafete
BAND 1 : TMC-crew (Rap)
BAND 2 : Chaostruppe (Rap)
DJ: Joe the Bossless (Ska, Reggae, Soul)

yunanistan Selanik ; tutukluluk, özel şartlar ve lohusalık yasasina karsi Anarsistler

Posted in Avrupa haberler, Direnis, Duyurular, Haberler with tags , , on 05/02/2015 by Karakök

tutukluluk, özel şartlar ve lohusalık yasasina   karşı anarşistlerin birligi

λαμια


AUTH Hukuk Fakültesi’nde Müdahale

Dun sabah   anarsistler mecburi ders seçimindeki, ceza hukuku dersine karsi  AUTH Hukuk fakultesi onunde el ilanları, bildiriler dagitildi ve duvarlara  sloganlar yazildi.

Tüm cezaevlerinde boykot ve yangın

Tutukluluk özel şartlar ve lohusalık kurumu karşı anarşistler

SELANİK - cezaevleri tip III karşı Müdahale

KEIN FRIEDEN MIT DER NATO Stoppt den Konfrontationkurs und die neue NATO-Aufrüstung

Posted in Avrupa haberler, Deutschsprachige Artikel, English with tags on 04/02/2015 by Karakök
Plakat-SiKo-2015-s280
Auf der sogenannten Sicherheitskonferenz (SIKO) geht es – entgegen der Selbstdarstellung der Veranstalter – weder um Sicherheit noch um Frieden auf dem Globus. Die SIKO ist eine Versammlung wirtschaftlicher, politischer und militärischer Machteliten vor allem aus den NATO- und EU-Staaten, die sich über Strategien zur Aufrechterhaltung ihrer globalen Vorherrschaft und über gemeinsame Militärinterventionen verständigen.Vor allem aber ist die SIKO ein medienwirksames Propaganda-Forum zur Rechtfertigung der NATO, ihrer Milliarden-Rüstungsausgaben und ihrer auf Lügen aufgebauten völkerrechtswidrigen Kriegseinsätze, die der Bevölkerung als „humanitäre Interventionen“ verkauft werden.

Bundespräsident Gauck nutzte die SIKO 2014 als Tribüne zur Werbung für eine stärkere deutsche Kriegsbeteiligung. Deutschland müsse sich „früher, entschiedener und substanzieller“ militärisch engagieren. Außenminister Steinmeier und Kriegsministerin von der Leyen stießen ins selbe Horn. Für die herrschende Machtelite ist die angebliche „militärische Zurückhaltung“ längst ein Relikt der Vergangenheit. Die neue Großmachtpolitik Deutschlands – getarnt als „weltpolitische Verantwortung“ – ist inzwischen Bestandteil einer offensiven Propaganda-Kampagne staatstragender Politiker und Medien und Richtschnur deutscher Außenpolitik. Dabei wird selbst die Unterstützung der von Faschisten durchsetzten Kiewer Regierung akzeptiert.

Mit der NATO gibt es keinen Frieden

Als militärischer Arm der reichsten westlichen kapitalistischen Staaten ist die NATO eine Kriegsallianz zur globalen Durchsetzung von deren wirtschafts- und machtpolitischen Interessen. Sie ist eine Bedrohung für die ganze Menschheit. Sie garantiert eine Weltordnung, in der 1% der Menschen 40% des Weltvermögens besitzen; eine Wirtschaftsordnung, die sich durch Ausbeutung von Mensch und Natur am Leben hält und zugleich die menschlichen Lebensgrundlagen zerstört.

Nach dem Scheitern der NATO im Irak, in Afghanistan und Libyen wird jetzt Russland als Feindbild wiederbelebt und ein brandgefährlicher Konfrontationskurs in Gang gesetzt: Durch Errichtung und Ausbau von NATO-Militärstützpunkten in den osteuropäischen Ländern, Aufstellung einer 4000 Mann starken „Schnellen Eingreiftruppe“, militärischer Aufrüstung Kiews, NATO-Truppenmanöver in der Ukraine und Ausbau der NATO-Raketenabwehr. Nicht zuletzt versucht die NATO unter Verweis auf den neuen Gegner, noch höhere Rüstungsausgaben zu rechtfertigen und durchzusetzen.

Kapitalismus und Krieg – zwei Seiten einer Medaille

Je mehr sich die Krisen des neoliberalen Kapitalismus häufen, desto brutaler werden die Profitinteressen von Konzernen, Banken und der Rüstungsindustrie durchgesetzt – ökonomisch mit dem geplanten Transatlantischen Freihandelsabkommen EU/USA (TTIP) – und nicht zuletzt auch mit militärischer Gewalt.

Gleichzeitig ist Deutschland seit Jahren unter Bruch der Verfassung nicht nur die militärische Drehscheibe für die Aggressionskriege der USA und der NATO, sondern an diesen Kriegen direkt und indirekt beteiligt. Nach wie vor ist Deutschland drittgrößter Waffenexporteur der Welt.

Die Bilanz imperialer Machtpolitik: Zehntausende Tote, Hunger und Not, Zerstörung von Umwelt und Infrastruktur, Erstarken des IS-Terrors – und damit namenloses Elend mit Millionen von Flüchtlingen, gegen die sich Europa durch ein tödliches Grenzregime abschottet.

Wir erklären den selbsternannten „Weltherrschern“, die zur SIKO nach München kommen und den Regierungschefs beim G7-Gipfel im Juni 2015 in Elmau: Ihr seid hier und überall auf der Welt unerwünscht.

Wir sind Teil einer weltweit wachsenden Bewegung, die eine Zukunft ohne Rüstung und Krieg mit gleichwertigen Lebensbedingungen aller Menschen anstrebt. Für Frieden und Gerechtigkeit in einer Welt ohne Ausbeutung von Mensch und Natur.

NO JUSTICE – NO PEACE
Ohne Gerechtigkeit gibt es keinen Frieden

Kommt zur Demonstration in München
am Samstag, 7. Februar 2015 um 13 Uhr, Marienplatz

EZB gestürmt

Posted in Avrupa haberler, Deutschsprachige Artikel, English with tags on 04/02/2015 by Karakök

Am letzten Wochenende kamen über 600 Aktivist_innen nach Frankfurt, um das transnationale Blockupy-Festival mit Inhalten und Begegnungen zu füllen. Aus mehr als 10 Ländern konnten etwa 150 internationale Teilnehmer_innen begrüßt werden. In 5 mehrtägigen Arbeitsgruppen und 30 kleineren Workshops wurden Aspekte der Krise, die politischen Zukunftsperspektiven von Blockupy diskutiert und Verabredungen zur weiteren transnationalen Vernetzung getroffen. Darüber hinaus gab es eine gut besuchte Party und mehrere größere Diskussionsveranstaltungen, die über die gesamte Stadt verteilt, stattfanden. Stellvertretend für viele internationalen Aktivist_innen kommentiert Vanessa Bilancetti von Dinamo Press in Rom/Italien die Stimmung: „We feel being here not as guest or participants, but as a part of Blockupy.“

3000 bei Demo zur neuen EZB + X

An der Demonstration im Rahmen des Blockupy-Festivals gegen die europaweiten Verarmungsprogramme und die autoritäre Krisenpolitik der Troika aus Europäischer Zentralbank, EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds nahmen an die 3000 Menschen teil. Unter dem Motto “Umzug zur neuen EZB – wir packen mit an!” zogen sie vom Paulsplatz in der Innenstadt zum neuen Gebäude der EZB im Frankfurter Ostend. Viele Demonstrierende – darunter wiederum zahlreiche Menschen aus anderen Ländern – trugen beschriftete Umzugskartons mit sich, um der EZB symbolisch all das zurückbringen, was ihrer Ansicht nach auf den Müllhaufen der Geschichte gehört: Verelendung, die Privatisierung von Gemeingütern Güter, die Zerstörung der Gesundheitssysteme, eine rassistische und sexistische Spaltung der Gesellschaft sowie Kriege zur Ressourcensicherung.

Bei der EZB im Ostend angekommen, überwanden hunderte Aktive die Absperrung um das Gebäude und luden ihre Umzugskartons mit dem Politik-Müll direkt vorm Eingang der Zentralbank ab. Aktive markierten die EZB zudem mit den Blockupy-Farben Rot, Grün und Blau als Krisenakteur. “Mit unserer Aktion haben wir deutlich gemacht: Wir werden uns nicht gewöhnen. Denn weiterhin gilt: Die Kürzungspolitik tötet. Die Herrschenden verschärfen ihre – jetzt softer verpackten – Strukturprogramme. Sie wollen die Troika-Politik schleichend zum Normalbetrieb machen: Minijobs und Hartz IV, autoritäre Politik und Sozialabbau, rassistische Abschiebung und Privatisierung öffentlicher Güter. Die Krise soll zur Lebensform werden”, sagte Blockupy-Sprecher Sebastian Drewlo. “Dem setzen wir unseren Widerstand entgegen und streiten weiter für unsere Alternativen: Demokratie von unten und grenzüberschreitende Solidarität mit den Opfern der Krisenpolitik.”

Der lautstarke Protestzug durch die Stadt und die anschließende kreative Markierung der EZB in den Blockupy-Farben wurde allgemein als Erfolg gewertet. Leider wurden durch den völlig sinnlosen und überzogenen Pfefferspray-Einsatz der Polizei rund 20 Menschen leicht verletzt. Christian Linden von Blockupy kommentierte die Demo: „Wir haben getan, was wir vorher angekündigt hatten. Über hundert Menschen haben den Zaun überstiegen und der EZB ihren Müll direkt vor die Tür gebracht.“

18.3.2015 TAG X: Die EZB-Einweihungsfeier: Blockieren! Stören! Verhindern!

Auf die Ankündigung der EZB ihre Einweihungsfeier am 18. März nächsten Jahres abzuhalten wurde umgehend reagiert: Ein internationaler Aufruf am 18. März 2015 in Frankfurt Protest zu organisieren wurde noch am Sonntag auf dem Festival beschlossen. Zudem wurde sich dort über die weitere Vorgehensweise verständigt. Erste Beschlüsse über den Ablauf und die Choreographie werden noch für dieses Jahr erwartet. Dass ein breiter Protest stattfinden wird gilt als jedoch schon als sicher. Denn die EZB ist eine der treibenden Kräfte bei der sozialen Verelendung der europäischen Bevölkerung. Jeder Versuch einer medialen Selbstbeweihräucherung seitens der EZB ist inakzeptabel. Tausende Aktivist_innen aus ganz Europa und darüber hinaus werden daher wohl eine ungestörte Einweihungsfeier zu verhindern wissen.

Quelle: linksunten.indymedia.org

Terroristisch ist es, uns zu einem miserablen Leben zu verdammen, nicht der Widerstand dagegen – Demo am 7. Februar in Berlin

Posted in Avrupa haberler, Deutschsprachige Artikel, English with tags , , on 27/01/2015 by Karakök

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Solidarität mit den inhaftierten Anarchist_innen, die von der “Operation Pandora” des spanischen Staates betroffen sind
Am 16. Dezember fand unter dem Namen “Operation Pandora” die in der jüngeren Geschichte des spanischen Staates größte Polizeioperation gegen die anarchistische Bewegung statt: Mit einem riesigen Polizeiaufgebot wurden 14 Häuser und symbolisch wichtige soziale Zentren in Barcelona, Sabadell, Manresa und Madrid zeitgleich durchsucht und 11 Menschen verhaftet. Diese wurden zur Audiencia Nacional gebracht, einem Sondergericht in Madrid, das für Anliegen “von nationalem Interesse” zuständig ist. Auf Anforderung des Staatsanwalts ordnete der Richter für 7 der Gefangenen U-Haft unter dem Vorwurf der Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation an. Die restlichen 4 wurden unter Auflagen freigelassen.
Im Zuge eines Abkommens über die Zusammenarbeit chilenischer und spanischer Polizeibehörden, welches der Verbesserung der reibungslosen Zusammenarbeit im Kampf gegen den “Terrorismus” dienen soll, wurden schon im November 2013 in Barcelona fünf Anarchist_innen verhaftet, von denen sich zwei immer noch in Untersuchungshaft befinden.
Die Operation Pandora kam für die betroffenen Strukturen nicht nur wegen einer massiven Überwachung in den letzten Jahren wenig überraschend, sondern auch, weil sich seit längerem die Tendenz abzeichnet, dass die spanische Justiz nun verstärkt die radikalen, systemantagonistischen Teile der antikapitalistischen Bewegungen ins Visier nimmt. Gerade auch weil sehr große Teile der im Kontext der Krise entstanden Massenbewegungen sich durch deren Institutionalisierung in reformistische Parteien wie Podemos oder CUP an der Verteilung des Kuchens staatlicher Macht befrieden und integrieren ließen.
In den Kontext dieser repressiven Strategie fällt auch die Verabschiedung des “ley mordaza” (“Knebelgesetz”) im Dezember, welches jeden Protest verbietet, der die “öffentliche Ordnung” gefährdet. Es zielt so auf eine größtmögliche Kontrolle der verbliebenen sozialen Bewegungen ab. Selbstbestimmter Protest soll so unmöglich, Widerstand im öffentlichen Raum unsichtbar gemacht werden.
Diejenigen Strömungen aber, die dafür kämpfen, ihren Traum von einem Leben jenseits staatlicher und kapitalistischer Ausbeutung und Unterdrückung selbstorganisiert umzusetzen, die sich die herrschende Ideologie einer parlamentarischen Demokratie und einer “Zivilgesellschaft”, die in ihrem bürgerlich-demokratischen Engagement den tagtäglichen sozialen, rassistischen, patriarchalen und heteronormativen Terror absichert und ständig neu erschafft, niemals zu ihrer eigenen machen wollen, sollen bekämpft und ihre Strukturen und Räume beseitigt werden.
So sollte mit der Operation die Büchse der Pandora geöffnet und wieder mal der Effekt erzielt werden, die anarchistische Bewegung einzuschüchtern, zu lähmen und sie gleichzeitig als “terroristisch” zu diffamieren. Der Effekt ist längst dabei sich ins Gegenteil zu verwandeln: Nachdem bereits unmittelbar nach dem Repressionsschlag in vielen Städten zehntausende Menschen ihren Protest auf die Straße trugen, beteiligen sich weltweit immer mehr Menschen an vielfältigen Solidaritätsaktionen.
Auch wir wollen gemeinsam am 7. Februar auf die Straße gehen, denn in jahrelanger Praxis gelebte Solidarität lässt sich nicht von staatlicher Gewalt bezwingen und kennt keine Grenzen!
7. Februar 2015 – 15 Uhr – Südstern (U7)
Weitere Infos im Internet: http://efectopandora.wordpress.com

Solidarität mit den von Polizeigewalt betroffenen, ,Tierbefreiungsaktivisten aus Braunschweig!

Posted in Avrupa haberler, Deutschsprachige Artikel, Duyurular, Eko yazilari, English with tags , on 15/01/2015 by Karakök

Solidarität mit den von Polizeigewalt betroffenen
Tierbefreiungsaktivisten aus Braunschweig!

In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 2014 wurden unsere Genossen
Andre und Philipp in

der Innenstadt festgenommen. Über mehrere Stunden wurden sie auf zwei
Braunschweiger

Polizeiwachen festgehalten, vollständig ausgezogen und mehrfach
geschlagen und getreten. Anlass

für die Misshandlung war offenbar, dass sie jede Aussage gegenüber der
Polizei verweigerten.

Ihnen wird vorgeworfen, die Schaufenster des Pelz- und Ledergeschäfts
Michelen zerschlagen zu

haben. Außerdem sollen sie sich zur Wehr gesetzt haben, als zwei
Wachleute sie in der Nähe des

Geschäfts zu Boden warfen und festhielten. Die Polizei spricht in einer
Pressemitteilung von

Sachbeschädigung und Körperverletzung durch die beiden Aktivisten.

Das Pelz- und Ledergeschäft Michelen war seit seiner Eröffnung im
vergangenen Jahr aufgrund

seiner besonders ausbeuterischen Geschäftspraxis bereits mehrfach Ziel
von Aktionen und

Protesten. Seine Schaufenster sind nicht zum ersten Mal beschädigt
worden: Zu einem

vorangegangenen Angriff auf die Glasfront des Ladens im Herbst 2014
bekannte sich in einem

Bekennungsschreiben die Animal Liberation Front (ALF), die weltweit
Aktionen für die Befreiung

aller Tiere von Unterdrückung und Ausbeutung durchführt.

Weitere Informationen zu den Geschehnissen des 25.12.2014 und der Aktion
im Oktober wurden

auf der Internetplattform linksunten.indymedia veröffentlicht.

*Aktionsbericht und Bekenni (im Kommentar):
https://linksunten.indymedia.org/de/node/130462 **
** **
**Bericht über Polizeigewalt:
https://linksunten.indymedia.org/de/node/130791 *

Andre und Philipp engagieren sich seit mehreren Jahren gegen
Tierausbeutung und andere Formen

der Unterdrückung. Das ist auch der Polizei bekannt. In der
Vergangenheit wurde bereits des öfteren

aufgrund teils absurder Vorwürfe gegen sie ermittelt. In der Nacht des
25.12. lautete eine der

Fragen, die ihnen zwischen Schlägen und Tritten gestellt wurde: „Sind
sie Mitglied in der Animal

Es ist unklar, was die Polizei Andre und Philipp im weiteren Verlauf
anzuhängen versuchen wird.

Fest steht aber:

Die Gewalt, die unseren Genossen angetan wurde, und die drohende
Strafverfolgung lassen

sich für uns nicht rechtfertigen.

Es spielt für uns keine Rolle, ob die Aktivisten die ihnen vorgeworfenen
Handlungen

begangen haben oder nicht.

Wir unterstützen sie in ihrem Entschluss der Aussageverweigerung.

Für den Fall, dass die beiden Aktivisten noch weitere Repression
erfahren –- sei es in Form

von Hausdurchsuchungen oder Strafverfolgung – können sie sich unserer
Solidarität und

Unterstützung gewiss sein.

Das, was die beiden in jener Nacht erleben mussten, ist ein Angriff auf
uns alle, die wir für

eine Welt frei von Unterdrückung und Ausbeutung kämpfen.

Unterzeichner_innen:

1. Aktive der Kampagne gegen Tierfabriken

2. Left Side Papenteich

*Auch Du / Deine Gruppe möchte den Aufruf unterstützen? **
** **
**Schreibt eine E-Mail an: **

Tierbefreiungsinfo
Tierbefreiungsinfo@lists.immerda.ch
https://lists.immerda.ch/mailman/listinfo/tierbefreiungsinfo
** **
**kampagnenbuero-bs@riseup.net! *

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