Archive for the Deutschsprachige Artikel Category

Modernisierung – erste Erfahrungen nach sechs Monaten Mietrechts-“Reform”

Posted in Deutschsprachige Artikel with tags on 04/01/2014 by Karakök

WORUM GEHT ES? —- Zum 1. Mai 2013 wurde das Mietrecht massiv ge?ndert. Bis zuletzt
hatten MieterInnenvereine versucht, die negativen Auswirkungen zu stoppen. Aber Bundestag
und Bundesrat haben trotz vielf?ltiger Kritik, auch von juristischen ExpertInnen die
Gesetzes?nderungen beschlossen. Neben einzelnen ?nderungen, unter anderem bei
R?umungsklagen und deren Vollstreckung, gibt es vor allem wesentliche ?nderungen bei der
Modernisierung. —- Im neuen Mietrecht sind die Anforderungen an eine
Modernisierungsank?ndigung gelockert worden: So m?ssen jetzt die VermieterInnen vor Beginn
der Arbeiten den voraussichtlichen Umfang der Arbeiten nur noch “in wesentlichen Z?gen”
mitteilen. Durch diese Einf?gung werden die in der Vergangenheit oft strengen
Anforderungen der Gerichte an eine Modernisierungsank?ndigung abgemildert.     Okumaya devam et

20 Jahre zapatistischer Aufstand – Fiesta 01.01.2014, ABS

Posted in Deutschsprachige Artikel with tags , , on 26/12/2013 by Karakök

Am 1. Januar 2014 jährt sich der zapatistische Aufstand in Chiapas, Mexiko zum 20. Mal. Darum feiern wir mit einer grossen Fiesta, mexikanischer Volxküche und Musik!!! La lucha sigue!!!! Zapata vive!!!!

ab 19 uhr mex. VoKü

21 Uhr Konzerte mit son jarocho, naive (melodischer Punk, D) und static me (punkrock,D) anschl. tanz mit radio rebelde sound sistema (kulturattentat).

1.1.14 im Autonomen Beauty Salon, hohlstr. 481, zureich

Andrea Stauffacher: Verlegung nach Zürich über die Festtage

Posted in Deutschsprachige Artikel with tags on 22/12/2013 by Karakök

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Andrea “Andi” Stauffacher (Mitglied des Revolutionären Aufbau Schweiz und der Kommission für eine Rote Hilfe Internationale) soll über Weihnachten und Neujahr in das Bezirksgefängnis Zürich verlegt werden. Konkret würde sie am 24. Dezember aus Winterthur (wo sie seit dem 13. Mai 2013 ihre Haft absitzt) nach Zürich verlegt werden, um dann am 3. Januar wieder den umgekehrten Weg zu gehen. Begründet wird dies vom zuständigen kantonalen Amt für Justizvollzug (Sonderdienst 3 – SMV3) damit, dass das Gefängnis Winterthur in dieser Zeit schliesse.

Das stimmt nachweislich nicht. Das Gefängnis Winterthur ist über Weihnachten und Neujahr jeweils für zwei Tage geschlossen. Das heisst, vom 24. Dezember bis zum 26. Dezember und vom 31. Dezember bis zum 2. Januar bekommen die Insassen einen Sonderurlaub. Von den elf Tagen, die Andi im Bezirksgefängnis Zürich verbringen soll, ist das Gefängnis Winterthur an nur vier Tagen tatsächlich geschlossen! Es ist daher als pure Schikanezu betrachten, dass Andi in dieser Zeit nach Zürich verlegt wird. Das Gefängnis Zürich ist als Untersuchungsgefängnis eingerichtet, während dasjenige in Winterthur dem Strafvollzug dient. Die Haftsituation in einem Untersuchungsgefängnis ist deutlich verschärfter. Täglich steht nur eine Stunde Hofgang zur Verfügung, der Kontakt unter den Gefangenen ist eingeschränkt, die Kommunikation nach aussen schier unmöglich.

Okumaya devam et

Demo 11. 01.2014: Keine Lager!

Posted in Deutschsprachige Artikel with tags on 22/12/2013 by Karakök

Demo am Samstag, 11. Januar 2014, um 14 Uhr am Helvetiaplatz: setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen das neueröffnete Bundeslager an der Juchstrasse!

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Im Rahmen der angestrebten „Neustrukturierung“ im Asylwesen entstehen an verschiedenen Orten Bundeslager mit Platz für mehrere Hundert Asylsuchende. So auch im Januar 2014 in Zürich. Diese sollen dazu dienen, Asylverfahren zu beschleunigen. Faktisch bedeuten sie eine unmittelbare Verschärfung der Situation der Direktbetroffenen und eine Abschottung dieser Personen vom Rest der Gesellschaft in gefängnisähnliche Zustände.

Okumaya devam et

Hamburg: Polizei greift große Solidaritätsdemonstration mit über 10.000 Menschen an

Posted in Deutschsprachige Artikel with tags on 22/12/2013 by Karakök

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Am heutigen Nachmittag hat sich die Linie der Hamburger Innenbehörde durchgesetzt, angemeldete Versammlungen unmöglich zu machen. Nachdem im Vorfeld ein Gefahrengebiet für die gesamte Innenstadt ausgerufen wurde, ist der Demonstration bereits bevor sie los ging, ein Teil der zuvor genehmigten Route verboten worden. Die Zwischenkundgebung zu den Esso-Häusern auf der Reeperbahn sollte nur am Millerntorplatz stattfinden und die Demo über die menschenleere Glacischaussee verkürzt werden.

Als die Demonstration schließlich mit ca. 15 minütiger Verspätung gestartet ist, wurde sie von einer auf die Demonstrationsspitze zulaufenden Polizeieinheit gewaltsam gestoppt. Die folgende Eskalation war offenbar politisch gewollt, um die Durchführung der Bündnisdemonstration gänzlich zu unterbinden. Die Teilnehmer_innen versuchten die Demonstration aufrecht zu halten und einen geordneten Demonstrationszug zu entwickeln. Auch die Demoleitung wurde durch Einsatzkräfte der Polizei stark behindert. In der Folge kam es durch den massiven Einsatz von Schlagstöcken, Pfefferspray und Wasserwerfern zu zahlreichen Verletzten. Die Polizei löste die Versammlung nach kurzer Zeit eigenmächtig aus.

Okumaya devam et

Kampagne für eine dritte Option

Posted in Deutschsprachige Artikel, Queer with tags on 22/12/2013 by Karakök

Bei Fragebögen scheitere ich oft schon an Frage Nummer 2.
Ich soll mich entscheiden: “Frau” oder “Mann”.
Und fühle mich mal wieder – nicht repräsentiert.
Irgendwie – übergangen.

Keine Medizin, keine Psychologie, kein Gesetz
kann mir sagen, dass es mich nicht gibt – als Hermaphrodit.
Mein Spiegel beweist doch das Gegenteil.

Weil ich mittlerweile mehr Menschen getroffen habe, denen es ähnlich geht,
die sich als Inter*, Trans* oder Queer verstehen,
habe ich mit tollen Unterstützer*Innen beschlossen aktiv zu werden.

Wir, die Kampagne für eine dritte Option wollen Raum und Sichtbarkeit schaffen,
für alle Geschlechter jenseits von Mann* oder Frau*.

Mehr Infos: http://dritte-option.de/

Nachrichten aus Italien, Brasilien, Frankreich, Mexiko und der Schweiz

Posted in Deutschsprachige Artikel with tags , , , , , on 18/12/2013 by Karakök

ITALIEN: LANDESWEITE STREIKS UND PROTESTE – NAH- UND FERNVERKEHR GESTÖRT

Am 18. 10. riefen die groSSen Gewerkschaften Cobas & CUB zu landesweiten Streiks und Protesten auf. Auslöser war einmal mehr die rigorose Sparpolitik und mit ihr drohende Einschnitte im Gesundheits- und Sozialwesen. Vor allem die Beschäftigten des Nahverkehrs und der Flugbranche beteiligten sich am Ausstand: 143 Flüge wurden gestrichen, der Betrieb der Busse sowie U- und Strassenbahnen kam vielerorts zum Erliegen. Zusätzlich protestierten autonome Gewerkschaften, VertreterInnen von Beamten- und Studierendenverbänden nicht nur
gegen die Regierung von Ministerpräsident Letta, sondern auch gegen das geltende Einwanderungsrecht, das illegale Einreisen mit Haft ahndet. Am darauffolgenden Samstag kam es in Rom zu einer Grossdemonstration mit 70.000 TeilnehmerInnen.

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Foto: faz.net

Okumaya devam et

Freiheit für Thomas Meyer-Falk

Posted in Deutschsprachige Artikel with tags on 09/12/2013 by Karakök

tomaszur zeit

c/o jva freiburg
Hermann-Herder-Str. 8
d 79104 Freiburg
deutschland

am 15. mai 1971 geboren, sitze ich seit der festnahme 1996 in haft, erst in isohaft in stuttgart stammheim bis frühling 1998, dann etwas “gelockert” im bayrischen straubing, seit herbst 1998 in isohaft in bruchsal. verurteilt wurde ich 1997 wegen eines bankraubs mit geiselnahme, anlässlich dessen geld für legale und illegale linke politische projekte organisiert werden sollte. ich bin ein so genannter red-skin / rash = red & anarchist skinhead und da ich mich mitunter deutlich ausdrücke, erfolgten 2000 und 2004 weitere verurteilungen wegen nötigung, beleidigungen, bedrohungen – wie die juristen es nennen – “zum nachteil” von vollzugsjuristen, richtern, staatsanwälten, sowie ein paar politikern (u.a. bundeskanzler schröder, bayrischer innenminister beckstein, hessischer ministerpräsident koch). Okumaya devam et

Demo gegen den Zirkus Royal

Posted in Deutschsprachige Artikel, Eko yazilari with tags on 08/12/2013 by Karakök

Demo Royal 2013Das “Königreich” Circus Royal lädt dieses Jahr zum 50igsten ein. Doch während vor und in der Manege die Lichter funkeln, die Musik spielt, die Menschen lachen und feiern, warten hinten – abseits vom Glanz und Gloria – die Sklaven der Manege. Diese werden ein Leben lang herumgekarrt, auf engstem Raum ohne grosse Beschäftigungsmöglichkeiten gefangen gehalten und mit physischer oder psychischer Gewalt dressiert. Gebrochen teilen einige von ihnen ihr stilles Leiden durch Verhaltensstörungen mit. Tierzirkusse bedeuten immer Gewalt und Ausbeutung für die Tiere. Deshalb fordern wir: Zirkusse ohne Tiere!

 

Wir kritisieren nicht die Haltungsbedingungen oder rechtlichen Verstösse einzelner Zirkusse. Uns geht es darum, der systematischen Ausbeutung der Tiere insgesamt ein Ende zu setzen – sei es in Schlachthöfen, der
Versuchstierindustrie oder in Tierzirkussen. Dieser Kampf für die Befreiung der Tiere ist notwendig verknüpft mit den menschlichen Befreiungskämpfen. Denn Grundlage der gegenwärtigen Ausbeutung von Menschen und Tieren ist die kapitalistische Produktionsweise, die alles Leben dem Prinzip der Profitmaximierung unterstellt. Class Struggle – Animal Liberation!

Gemeinsam gegen Tierausbeutung: Kommt alle zur Demonstration für einen Zirkus ohne Tiere am 14. Dezember 2013 nach Emmenbrücke. Wir treffen uns um 14.30 Uhr am Bahnhof. Seit kreativ, bringt “Lärmgeräte” und Ohrenstöpsel mit.

Für einen Zirkus ohne Tiere – für eine Welt ohne Tierausbeutung!
Für die Befreiung von Mensch und Tier!

http://www.tierrechtsgruppe-zh.ch/

Freiheit für El Mouthena

Posted in Deutschsprachige Artikel with tags on 05/12/2013 by Karakök

Minister of Justice in Bavaria Prof. Dr. Winfried Bausback : FREE EL MOUTHENA EL MARAKCHI

El Mouthena ist ein Geflüchteter Aktivist aus Amsterdam, er war mit der Berlin Delegation auf der Reise nach Rom und er wurde auf dem Weg festgenommen: Er ist jetzt im Gefägnis in München seit zwei Wochen und vielleicht für zwei weitere Monate, nur weil er sich auf sein Grundmenschenrecht berufen hat, sich frei zu bewegen, welches Deutschland ihm abgesprochen hat.

Eine Petition würde für seine unmittelbare Freilassung erstellt :
https://www.change.org/petitions/minister-of-justice-in-bavaria-prof-dr-winfried-bausback-free-el-mouthena-el-marakchi

Bitte verbreiten !

Solidarität und Freiheit um Europa.