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Kobane’s Second Phase: Resistance and Necessities

Posted in English with tags , , , on 02/03/2015 by Karakök

After 134 days of fierce resisting and defending. The women, men and their combatants with the support and solidarity from millions of people around the world had finally defeated the vicious attack from ISIS and liberated their town Kobane.

This was not just a defeat for ISIS and it’s dream to establish an Islamic Kelifat. But it had also destroyed the ISIS’s ally the current Turkish government’s dream to resurrect a Neu-othman empire.

The attack on Kobane was a proxy war launched by ISIS on behalf of the regional regimes and others against the bravery people in Kobane and the Democratic Self administration (DSA). Okumaya devam et

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PKK entsendet 50 Friedensbotschafter in die Türkei

Posted in Deutschsprachige Artikel with tags , , on 20/10/2009 by Karakök

Gestern haben die ersten PKK-Friedensbotschafter die Grenze zur Türkei überquert.

Die PKK-Führung hatte vor Kurzem beschlossen, 50 Personen aus den eigenen Reihen als Friedensbotschafter in die Türkei senden. Diese sollten in 3 Gruppen kommen. Die erste Gruppe (26 Personen) stammt aus dem Flüchtlingslager Maxmur, die zweite Gruppe umfasst 8 Guerilla-Kämpfer (4 Frauen/ 4 Männer). Beide Gruppen trafen gestern, den 19.10.2009, beim Grenzübergang Silopi in der Türkei ein. Die dritte Gruppe von 16 Personen wird sich aus Europa mit dem Flieger in die Türkei begeben.

Dieser wirklich historische Schritt ist mehr als ein einfacher Beitrag zur Lösung der Frage. Er ist die Chance für Türken und Kurden das Kriegsbeil zu begraben und um das Geschehene zu verarbeiten. Die Kurden hoffen auf ein positives Gegensignal von türkischer Seite und wünschen sich nun einen konsequenten Start des Friedensprozesses.

Der Staatspräsident Abdullah Gül sowie Deniz Baykal von der CHP haben den Schritt der PKK begrüßt. Lediglich die MHP steht erneut am Rande des totalen Wahnsinns und sieht in der AKP-Politik Hochverrat an die Türkei. Der Vorsitzende Bahceli macht Erdogan zum Handlager der DTP sowie der PKK.

Murat Karayilan bestärkt in seiner letzten Rede, dass dieser Schritt keinesfalls als Ergebung der PKK interpretiert werden soll. Die PKK möchte den Willen von Abdullah Öcalan realisieren und glaubt ebenfalls daran, dass weitere Bewegung in den Prozess kommt wenn diese 50 Abgesandten der PKK die Türkei erreichen.

Bereits 1999 nach der Verhaftung von Abdullah Öcalan kam es zur Entsendung von Friedensbotschaftern aus Europa und dem Irak. Jedoch wurden diese prompt nach der Landung für viele Jahre weggesperrt. Einige von den damaligen Friedensbotschaftern sind unter den Haftbedingungen gestorben.

Nun ist die große Chance gegeben die friedliche Hand aufzunehmen und seine entgegen zu strecken. Ist die Türkei soweit oder nicht? Das wird sich in den nächsten Tagen zeigen.

Mehrere hunderttausende Kurden haben sich seit Vormittag zum Empfang der ersten beiden Friedensgruppen aus dem Flüchtlingslager Maxmur und den Kandil-Bergen auf der türkischen Seite der Grenze zum Irak, am türkischen Grenzort Silopi, bei Sirnak versammelt.

Die Menschen feierten die Ankunft der 8 Guerilla-Kämpfer sowie die 26 Zivilisten aus dem Flüchtlingscamp mit grenzenloser Euphorie. Als Helden des kurdischen Widerstands stehen diese 34 Menschen für alle aufbegehrenden Kurden weltweit.

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Die DTP hat eine Großveranstaltung in Silopi initiiert an der dutzende Politiker, Journalisten, Künstler, Musiker und Friedensaktivisten aus der ganzen Türkei teilnehmen.
Eine Stimmung wie beim Fall der Mauer vor 20 Jahren in Deutschland herrscht nach Aussagen der Teilnehmer am Veranstaltungsort. Ein historisches Ereignis wird verspürt und kann der Beginn des Friedensprozesses zwischen der Türkei und den Kurden sein.

Vor einigen Stunden haben Emine Ayna und Ahmet Türk eine Pressekonferenz veranstaltet. Sie haben erneut und mit großem Nachdruck auf die Bedeutung dieses Schrittes der PKK für den Frieden hingewiesen und appellieren an die Regierenden sensibel zu reagieren und die Friedensbotschafter angemessen zu behandeln. Gleichzeitig hat Ahmet Türk auf die Bedeutung von Abdullah Öcalan und seiner Möglichkeiten zur Erreichung des Friedens hingewiesen.

Wie sich nun die türkischen Behörden und Sicherheitsbeamten an der Grenze Verhalten werden bleibt abzuwarten. Die Friedensbotschafter werden nach dem Empfang in Silopi weiterreisen nach Diyarbakir und planen morgen (am Dienstag) in Ankara zu sein um Friedensbotschaften in Form von Briefen an die Regierungsverantwortlichen zu übergeben.

Die dritte Gruppe der Friedensbotschafter wird am Mittwoch aus Europa kommend auf dem Flughafen in Istanbul erwartet.

Die Sendung Roj Aktuell berichtet seit heute Mittag vom Geschehen und hat immer wieder verschiedene Personen in der Leitung die sich gerade am Grenzposten befinden.

Hier der Link zur Sendung: SENDUNG ROJ AKTUELL / FRIEDENSBOTSCHAFTER Klicke hier

Quelle: http://kurdistanblogger.blog.de/ 

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Gewalt gegen Frauen in Südkurdistan

Posted in Deutschsprachige Artikel with tags , on 19/04/2009 by Karakök

Eine Studie des Menschenrechtsbüros Kurdistan kam zum Ergebnis, dass die Gewalt gegenüber Frauen im kurdischen Raum zugenommen hat. Die Studie, die im März 2009 veröffentlicht wurde, zeigt auf, dass 53 Frauen, die unter Gewalt litten, entweder Selbstmord begingen oder ermordet wurden.

In Hewler begingen 14 Frauen Suizid, indem sie sich mit Benzi übergossen. Eine Frau erschoss sich, 2 Frauen wurden von Angehörigen ermordet, 5 Frauen wurden krankenhausreif geschlagen, 2 Frauen erhängten sich, eine Frau wurde angeschossen und eine Frau beging Selbstmord durch eine Überdosis Medikamente.

In Süleymaniye verbrannten sich 8 Frauen selber, zwei Frauen wurden getötet, eine Frau erschoss sich, eine Frau erhängte sich, 4 Frauen wurden brutal zusammengeschlagen und eine Frau wurde vergewaltigt.