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Berlin: Demo gegen Naziläden

Posted in Avrupa haberler, Deutschsprachige Artikel, Direnis, Duyurular, Haberler with tags , , , on 02/09/2009 by Karakök

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Montag, 31. August 2009 um 17:03

 Ausgerechnet im als links-alternativ bekannten Stadtteil Friedrichshain versuchen Nazi-Modeläden sich festzusetzen, insbesondere “Tromsø” in der Petersburger Straße, “Doorbreaker” sowie “Jeton” in der Frankfurter Allee und “Horrido” in Alt-Friedrichsfelde, Lichtenberg. Allein in Friedrichshain wurden in 2009 mehrere Personen Opfer schwerster Gewalttaten durch Neonazis. Der letzte Überfall geschah am 12. Juli, als ein 22jähriger am S-Bahnhof Frankfurter Allee, nahe dem “Jeton” so brutal zusammengeschlagen und getreten wurde, daß er mit einem Jochbeinbruch und schweren Hirnblutungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden mußte.

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Um hiergegen wieder ein kraftvolles Zeichen zu setzen, riefen die Antifa Friedrichshain, Hohenschönhausen und Lichtenberg Süd für Samstag, den 29. August, ab 15 Uhr zu einer Demo auf. Als ich kurz nach 15 Uhr am U-Bahnhof Frankfurter Tor eintraf, empfing mich gleich ein riesiges Aufgebot von Bullenwannen entlang der Frankfurter Allee und der Petersburger Straße. Dagegen hatten sich gerade mal eine Handvoll DemonstrantInnen und der Lauti in der Petersburger Straße eingefunden, allerdings hatten sich außerhalb der Polizeikontrollen bereits mehrere Antifa-Gruppen versammelt, die sich den entwürdigenden Filzereien und Grabschereien durch die Bullerei wenigstens zunächst entziehen wollten.

Es war in der Tat lächerlich und provozierend zugleich, wie die HiWis der Staatsmacht, hier der rotrote Senat mit Innensenator Körting in personam, die DemoteilnehmerInnen kriminalisierten und aggressive Taschenkontrollen wie bei Schwerverbrechern vornahmen. Die in Berlin mitregierende Linkspartei hätte hiergegen längst solidarisch Stellung beziehen und Abhilfe schaffen müssen, wenn sie es denn wirklich Ernst meinte mit linkem antifaschistischen Widerstand und dem demokratischen Recht auf freie ungehinderte Demos! Aber nicht einmal die seit Jahren vereinbarte Kennzeichnung der Beamten mit Namens- oder Nummerschilder wird auch nur ansatzweise in Angriff genommen, geschweige denn durchgeführt. Ein Armutszeugnis für die PDL-Berlin.

So aggressiv und überzogen die Taschenkontrollen durchgeführt wurden, so geradezu dümmlich-albern ging es bei der “Begutachtung” von Demo-Transparenten zu. Besonders ein pfiffiges Antifa-Transpi, auf dem u.a. zwei stilisierte Trompetenbläser (Bild 28) und ein ebenso stilisierter Antifa in Boxhaltung (Bild 17 und 19) abgebildet waren, erregte den Unwillen eines Bullenführers. Die jungen Antifas mußten das absolut harmlose Transpi tatsächlich zerteilen und den stilisierten Antifa-Boxer herausschneiden, die ausgeschnittenen Stoff-Fetzen wurden dann beschlagnahmt. Die BLÖD-Zeitung zum Beispiel und die staatmachtliche Zwangsglotze bringen tagtäglich zig brutalste und schlimmste Gewaltbilder und -Szenarien – da zensiert niemand – tja, … … … !

Fazit: den HiWis der Staatsmacht ist keine Idiotie gegen Linke idiotisch genug, als daß sie nicht angewendet würde! Und dabei war diesmal Berlins oberster Behördenleiter der Demo-Repressionsbehörde, Joachim Haß, gar nicht wie sonst auf Antifa-Demos persönlich anwesend.

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Wie auch immer, irgendwann nach 15:45 Uhr ging’s dann – mehrere hundert Personen stark – endlich los über die Petersburger Straße zum Bersarinplatz. Am berüchtigten “Tromsø” gab’s zuvor bei einem kurzen Zwischenstop einen Redebeitrag über den Stand der Kündigung des “Tromsø”, dann bogen wir in die Rigaer Straße ein. Vorbei ging’s an der Liebig 34 ( http://squat.net/liebig34/index.html ), gegenüber erwartete uns am akut räumungsbedrohten alternativen Freiraumprojekt Liebig 14 ( http://liebig14.blogsport.de ) eine fast schon traditionelle Begrüßung durch eine Antifa-Gruppe auf dem Dach mit Feuerwerk, Flaggenschwenk und Abwurf von Flugis. Leider hatte sich leichtsinnigerweise eine Feuerwerksrakete mit Leuchtkugeln in Richtung Demo verirrt und landete noch brennend in der Menge. Zum Glück wurde niemand verletzt. Weiter ging’s dann an der Rigaer 78 ( http://www.rigaer78.org/index.php?id=24 ) vorbei und schließlich bogen wir in die Frankfurter Alle ein. Dort stoppten wir zu einer Zwischenkundgebung gegenüber dem berüchtigten “Jeton”, wo am 12. Juli ganz in der Nähe ein 22jähriger von Neonazis fast zu Tode geprügelt wurde. Die Neonazis sollen zuvor im “Jeton” gefeiert haben. Die Redebeiträge vom Lauti waren übrigens durchweg sehr informativ und interessant.

Die Bullerei war zwar ständig in viel zu enger Tuchfühlung mit der Demo, es gab aber fast keine Übergriffe. Allerdings gab’s ein paar Wichtigtuereien einiger HiWis auf der Frankfurter Allee, die einen jungen Antifa, der mal kurz in den Schatten auf die gegenüberliegende Straßenseite wollte, wieder ziemlich unsanft zurück in die Demo schubsten. Ein anderer Bulle kam sich offensichtlich mächtig stark und gewaltig vor, als er drei vielleicht 12-13jährigen, die mal kurz in unsere Demo reingeraten waren, verbot, diese an einer Kreuzung wieder zu verlassen, weil sie aus der Demo raus und wieder zurück wollten. Eingeschüchtert latschten die drei Jungs noch ein kurzes Stück mit und verließen uns dann, als der Bulle gerade nicht hinschaute. 

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Bis zum S-und U-Bahnhof Lichtenberg ging’s dann sehr ruhig, ja, fast langweilig weiter. Weil der Lauti im ersten Drittel der Demo plötzlich immer schneller (geschoben) wurde, drohte die Demo sich in zwei Teile zu spalten. Auf meinen Hinweis, gab’s eine kurze Zwischenkundgebung, damit der hintere Block wieder aufschließen konnte. Das Tempo zuvor bis zum S-Bahnhof Frankfurter Allee war durchaus in Ordnung, da konnte eigentlich jede/r mithalten. 

Auf der Lichtenberger Brücke gab’s dann noch mal kurzen Streß zwischen einem Demonstranten mit Fahrrad und den uns beaufsichtigenden Gelbwesten vom sogenannten Anti-Konflikt-Team, die bei jeder Frage oder Hinweis sofort wie in einer Endlosschleife immer die gleichen einprogrammierten dümmlichen Antwort-Bausteine abspulen. Es gab aber nur Rede und Gegenrede, da ist nichts eskaliert. Einzig ein junger, offensichtlich unerfahrerener Antifa meinte, mich mit versuchtem Verdecken der Linse mit seiner Hand am Knipsen hindern zu müssen, “Wir brauchen keine Presse” krähte er mich an, zog dann aber kleinlaut seine Hand zurück, nachdem ich ihn freundlich ins Visier genommen und ein paar klare Worte gesagt hatte. Danach verließ ich mit anderen die Demo, weil uns die Strecke bis zum “Horrido” in Alt-Friedrichsfelde und wieder zurück zur S- bzw. U-Bahn einfach zu weit war. 

http://www.a-g-o.ch.vu/

Reklamlar

Réduit 2 – Leben im Alpentresor

Posted in Deutschsprachige Artikel with tags , , , on 11/08/2009 by Karakök
 
Zwei Banker wagen das Experiment: In der Bankenfestung leben sie unter Umständen wie im zweiten Weltkrieg! Sehen Sie jetzt den Trailer zur Fortsetzung der Réduit-Geschichte im Schweizer Fernsehen!

Während des 2.Weltkriegs horteten die Schweizer Banken von den Nationalsozialisten geraubte Vermögen. Die Banken profitierten vom Krieg und vom Völkermord an den europäischen Juden. Diese Tatsache blendet die Sendung “Leben im Réduit” des Schweizer Fernsehens aus. Auch die weitere Verstrickung der Schweizer Wirtschaft mit Nazi-Deutschland, die restriktive Flüchtlingspolitik oder die anpasserische Haltung grosser Teile des Bürgertums werden in keinem Wort erwähnt. “Leben im Réduit” ist mit Gebührengeldern finanzierte Geschichtsverfälschung.
Dies verurteilt die JUSO Schweiz aufs Schärfste.

Isvicredeki nazi mitingine hayir!

Posted in Avrupa haberler, Haberler with tags , , , on 05/03/2009 by Karakök

8 mart 2009 da devletin izini ile Neonaziler Burdorf (Bern) de miting yapacaklar.

Mitingi düzenleyen ultra sagci PNOS (nasyonal yönlü isvicreliler partisi) daha önce melez olan isvicre güzeline ve siyahi olan sosyaldemokrat milletvekiline saldirmisti. Parti programlari Hitlerin “25 puan programindan” alinti yapiyor. Istekleri sirketlerin nasyonallesmesi, tüm yabancilarin derhal isvicreden kovulmasini (isvicre pasaportu olan yabancilarda), saf kan  isvicreli irkinin yaratilmasi olan hitlerin fasizmini tekrarini istemektedirler.

Toleranssizliga karsi tolerans tanimayalim!

Anti-Fasist alanda yer alan tüm grup ve bireylerin katilimi ile karsi bir miting ayni günde ve ayni alanda olacaktir.

Neo-nazilere karsi 8 mart’da toplanalim ve neonazi mitingini engelleyelim!

8 Mart’da Burgdorf’ta saat 14’de bulusmak üzere.

Kein Heimspiel für Nazis! Courage gegen Rechts! 8. März, 14 Uhr in der Burgdorfer Oberstadt

Posted in Avrupa haberler, Deutschsprachige Artikel with tags , , , on 05/03/2009 by Karakök

Am 8. März 2009 möchte sich, mit dem Okay der Behörden, ein Gruselkabinett durch Burgdorf BE bewegen: Die Neonazis der PNOS wollen für die Abschaffung einer Strafnorm demonstrieren, gegen welche sie regelmässig verstossen: das Antirassismusgesetz.

Die Kleinstadt Burgdorf wird ihren Ruf als Tummelplatz für Rechtsextreme nicht los: Gewalttätige Übergriffe, Nazirock-Konzerte, Trauermärsche, (Vernetzungs-)Treffen im eigenen Clublokal – die Liste der Vorfälle ist erschreckend lang. Nun will die Partei National Orientierter Schweizer (PNOS) – nicht wenige ihrer umtriebigsten Exponentinnen und Exponenten wohnen in der Region – der Gruselstory ein weiteres Kapitel anfügen: Unter dem Motto «Für Meinungsfreiheit – Antirassismusgesetz abschaffen!» soll am Sonntag, 8. März, von 14 bis 16 Uhr ein Umzug durch die Oberstadt stattfinden.

Rassistisch, ausländerfeindlich, antisemitisch

Tatsächlich sind, wie sich der Hammerskin und regionale PNOS-Kopf Markus Martig in der «Berner Zeitung» vom 27. Februar 2009 zitieren liess, einige Personen aus dem Umfeld der PNOS «vom Antirassismusgesetz betroffen» – und haben auch sonst einiges auf dem Kerbholz.

Einige Beispiele: Denise Friederich (aktuelles PNOS-Vorstandsmitglied) und Michael Haldimann (ehemaliges PNOS-Vorstandsmitglied), die beide als Paar in Burgdorf leben, wurden jüngst vor dem Bezirksgericht Aarau wegen Widerhandlung gegen die Antirassismus-Strafnorm verurteilt: Die Partei hatte auf ihrer Website ein nationalsozialistisches Parteiprogramm publiziert, das sich inhaltlich stark an das 25-Punkte-Programm der NSDAP anlehnte, und einen rassistischen Kalender samt antisemitischer Karikatur vertrieben.

Auch der langjährige Hammerskin und Anführer der völkisch-heidnischen Avalon-Gemeinschaft, Adrian Segessenmann, der heute in Kirchberg bei Burgdorf wohnt und ab und zu Artikel in der PNOS-Monatspostille «ZeitGeist» veröffentlicht, kam bereits mit der Antirassismus-Strafnorm in Konflikt: 1999 organisierte er einen Vortrag über die Waffen-SS, der dem Bundesgericht Anlass bot, bei der Anwendung der Strafnorm das Tatbestandsmerkmal «Öffentlichkeit» neu zu definieren: Öffentlich ist alles, was nicht im privaten Rahmen erfolgt.

Die Brüder Alex und Cédric Rohrbach aus Burgdorf, beide Musiker der Nazirock-Band «Indiziert» und der PNOS nahe stehend, haben sich 2004 mit ihrem CD-Erstling «Eidgenössischer Widerstand» Ärger in Deutschland eingehandelt: Die CD wurde von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien auf den Index gesetzt, sie darf in Deutschland nicht mehr beworben oder über Internet vertrieben werden.

Die Meinungsfreiheit der Antidemokraten

Mit Erlaubnis der Behörden darf in Burgdorf eine rechtsextreme Partei demonstrieren, die in ihrem Weltbild zutiefst antidemokratisch und rassistisch ist und für ein autoritäres Herrschaftssystem einsteht, das die Menschenrechte mit Springerstiefeln tritt. Das jahrelange Verharmlosen und Tolerieren rechtsextremer Umtriebe und halbherzige Image-Aktionen à la «Courage» haben dazu geführt, dass Burgdorf immer wieder Schauplatz rechtsextremer Aktivitäten ist und sein wird. Eines ist schon jetzt klar: In der (Medien-)Öffentlichkeit wird die Stadt ihr Renommee als Spielwiese für Neonazis nicht abschütteln können. Da helfen auch die der PNOS auferlegten Einschränkungen wenig: keine Internetwerbung, Demo an einem Sonntagnachmittag in der menschenleeren Oberstadt.

Zeigen wir Courage und stören wir den Neonazi-Aufmarsch. Manifestieren wir auf vielfältigste Weise Widerstand gegen Rechts – mit Pfeif- und Lärmkonzerten, Mahnwachen, Transpiaktionen und Sitzblockaden.

Wir treffen uns am 8. März um 14 Uhr in der Burgdorfer Oberstadt.

Anarşistler ve Antifaşistler Nazileri Engellemek İçin Polisle Çatıştı

Posted in Uncategorized with tags , , on 16/02/2009 by Karakök

Anarşistler ve Antifaşistler Nazileri Engellemek İçin Polisle Çatıştı

Dresden, Almanya – Anarşistler ve anti-faşistler polisin koruduğu ABD’nin Dresden’i bombalamasının 65. yıl dönümünü anmak için bir araya gelen 6,000 Nazi ve milliyetçi ile dövüşmek için 10,000 kişilik izinli gösteriden ayrıldılar. Faşistlerin varlığına olan öfke 2 polis aracının ters çevrilmesi ile ve taşların ve bir çok malzemenin polise atılmasıyla saatlerce süren çatışmalarla sonuçlandı.
Kaynak: Bombsandshields.com


NAZIS NO WAY

Posted in Deutschsprachige Artikel with tags , , , on 08/02/2009 by Karakök
Dresden 14.02.09: Die iL ruft zu antifaschistischen Aktivitäten auf

Dresden gegen NazisIm Februar 2009 wollen Neonazis in Dresden wie in den vergangenen Jahren mit mehreren tausend Neonazis am Samstag nach dem Jahrestag der Bombardierung durch die Alliierten durch die Stadt zu marschieren.
Auch im Jahr 2009 ist mit einer großen Mobilisierung zu rechnen. Der jährliche Aufmarsch in Dresden ist der letzte große Aufzugstermin der deutschen Naziszene, an dem sie mit internationalem Interesse rechnen kann. Die Interventionsitische Linke (iL) beteiligt sich am Bündnis gegen den Naziaufmarsch (Siehe: http://dresden1302.noblogs.org) und ruft zu Gegenaktivitäten auf.