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Anarchistischer Genosse schwer verletzt im Krankenhaus nach Explosion einer Bombe, Santiago, Chile

Posted in Deutschsprachige Artikel with tags , , on 03/06/2011 by Karakök

Luciano Pitronello SchuffenegerDer 22-jährige Anarchist Luciano Pitronello Schuffeneger wurde in den Morgenstunden des 1. Juni durch die Explosion einer Bombe in Santiago, Chile schwer verletzt. Er verlor sein Augenlicht, seine Hände mussten amputiert werden, außerdem hat er schwerwiegende Verbrennungen erlitten und wurde im Krankenhaus in ein künstliches Koma versetzt.

Gegen 2:25 Uhr explodierte eine Bombe vor einer Filiale der Banco Santander. Laut Augenzeugen sollen zwei Personen auf einem Motorrad an der Bank angekommen sein, kurz danach gab es einen Knall und ein Taxifahrer sah eine in Flammen stehende Person aus der Bank kommen. Die andere Person flüchtete mit dem Motorrad. Ein Taxifahrer, der in der Nähe war, wurde auf die Situation aufmerksam und kam mit einem Feuerlöscher herbei und erstickte die Flammen.

Die Bombe bestand aus einem Feuerlöscher, der mit einem schwarzen Pulver gefüllt war. Anscheinend gab es ein Problem mit dem Zeitzünder, welcher die Bombe vorzeitig hochgehen ließ und zu diesem Unglück geführt hat.

Erst vor zwei Jahren kam der Anarchist Mauricio Morales bei der Explosion einer Bombe, die er in seinem Rucksack transportierte, ums Leben. Beide, Mauricio und Luciano, waren/sind aktive KämpferInnen gegen die bestehenden Verhältnisse, in einem unversöhnlichen Kampf gegen Staat und Kapital. Am 14. August 2010 wurden in Chile 14 AnarchistInnen verhaftet, ihnen werden unzählige Brand- und Bombenanschlägen, welche in den letzten Jahren gegen Staat und Kapital durchgeführt wurden, vorgeworfen. Mehr dazu hier.

Weitere Infos in den nächsten Tagen, in spanischer Sprache unter: vivalaanarquia.wordpress.com + culmine.noblogs.org

Halte durch Luciano.
Unsere Solidarität sind bei dir, deinen Angehörigen, FreundInnen und GenossInnen.
Für die Zerstörung von Staat und Kapital.

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Santiago, Chile – 81 tote Gefangene, viele mehr mit schweren Verletzungen

Posted in Deutschsprachige Artikel with tags , , on 22/12/2010 by Karakök

 

– das Resultat wenn der Knast brennt und du dennoch eingesperrt bleibst

Am 8. Dezember 2010, gegen 4 Uhr morgens, brach, bis jetzt noch aus unerklärlichen Gründen, ein Feuer im San Miguel Knast in Santiago de Chile aus.

Bei der bis dato schlimmsten Katastrophe des chilenischen Knastsystems starben 81 Gefangene und über 20 wurden schwer verletzt.
Medien und Behörden behaupten, dass das Feuer, welches in der 4. Etage des Zellentrakts 5 ausgebrochen war, bei einen Streit unter den Gefangenen entstanden sei. Beweise dafür liegen aber nicht vor. Fakt ist, dass die meisten der Toten, eingesperrt in ihrem Trakt, qualvoll verbrannt und erstickt sind.
200 weitere Gefangene mussten unter Bewachung auf einen nahe gelegenen Sportplatz evakuiert werden. Der Knast ist katastrophal überfüllt. Statt der vorgesehenen Anzahl von 700 Insassen, behaust der Knast ungefähr 1.960.
Angehörige der Gefangenen strömten kurz nach der Tragödie an die Knastmauern, schrien die Namen ihrer Liebsten und forderten die PolizistInnen flehend auf, sie hinein zulassen um sie zu befreien. Zahlreiche Riotcops mussten die Eingänge vor einer möglichen Eskalation bewachen. Einige der Angehörigen bewarfen die Cops mit Flaschen, Eiern und Steinen. Sie verlangten eine Liste der Toten. Nachdem eine solche nach langer Zeitdauer präsentiert wurde, kam auch schon der nächste Schock, denn die Anzahl der Toten hatte sich irrtümlicher Weise von 81 auf 83 erhöht, so dass die Liste korrigiert werden musste, was die Stimmung der anwesenden Angehörigen erzürnte. Derjenige, der wohl am meisten von den Familien beschimpft und mit Eiern und anderen Geschossen angegriffen wurde, war der Gouverneur der Hauptstadt, Fernando Echeverria.

81 sind tot und wir hoffen, dass sich diese Zahl nicht erhöht“, sagte Luis Masferrer, Direktor des nationalen Gefängnissystems. “Das spiegelt den prekären Zustand des Gefängnissystems Chiles wieder, den wir anprangern und den wir durch unsere Arbeit versuchen zu berichtigen, seit dem wir übernommen haben [im März].“ So wird der Eindruck vermittelt, dass der chilenische Knastapperat seine Situation realisiert. Justizminister Felipe Bulnes und Staatspräsident Sebastiàn Piñera müssen einräumen, dass 70% der Gefängnisse in Chile überfüllt sind. Weiterhin, dass das Strafvollzugssytem in Chile „so nicht weiter gehen“ könne, und dass das Problem, welches schon seit mehreren Jahren bestünde, ein aus „der Vergangenheit vererbtes Thema“ sei. Am 15. Oktober hatte er einen 11-Punkte-Plan angekündigt, der die Haftbedingungen verbessern soll.
Dabei vergisst jener Staat, dass die Probleme nicht mit noch größeren und „sicheren“ Knästen, dass soziale Ungerechtigkeit und der daraus resultierende Zorn nicht mit noch mehr Polizeipräsenz oder mit Repression gelöst werden kann und dass der Staat selbst schuld für die Überfüllung ist, wenn er soziale Spannung durch Kriminalisierung und Verhaftungen versucht zu unterdrücken.

So verwundert es kaum, dass die Betroffenen dieser Justizwillkür ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Einige Tage nach dem Brand im San Miguel Gefängnis kam es zu Unruhen in einem anderen, ebenfalls überfüllten Knast in Santiago de Chile, wo die Insassen, nach einer Durchsuchung der Zellen nach verbotenen Gegenständen, revoltierten und die Büttel der Justiz Gummigeschosse und Schlagstöcke einsetzen mussten um die Gefängnisordnung wieder herzustellen. Dabei kam es nach Augenzeugenberichten zu mindestens 80 verletzten Gefangenen.
Auch ca. 1.500 Gefangene befinden sich seit kurz nach dem Brand vom 8. Dezember im Hungerstreik, denn der Knast in der chilenischen Hauptstadt, der für 800 Insassen konzipiert und auf 1.200 erweitert wurde, beherbergt knapp 7.000 Gefangene. Eine Kommission für Menschenrechte in Chile beschreibt die Situation als „unerträglich und unmenschlich“.

Unsere Gedanken sind bei den getöteten Gefangenen.
Unsere Solidarität gilt denen, die auch eingeschlossen hinter hohen Mauern ihrer Wut und den Zorn gegenüber den repressiven Organen freien Lauf lassen.
Reißen wir die Mauern ein die uns trennen

 

http://www.abc-berlin.net/santiago-chile-81-tote-gefangene

Bir anarşist Bombalı Saldırı Sırasında Öldü

Posted in Avrupa haberler, Duyurular with tags , , , on 23/05/2009 by Karakök
Santiago, Şili (22.05.2009) – Basına göre, bu sabah 01:30’da Matta Caddesinde bulunan Jandarma Okulu’nun yakınında bir bölgede büyük bir patlama meydana geldi. Patlama meydana geldiğinde yoldaşımız Mauricio Andrés Morales Duarte bisikletiyle yoldan geçiyordu.

İçişleri Bakanlığı Müsteşarı Patricio Rosende olayın şüphesiz anarşist gruplarla bağlantılı olduğunu söylüyor.

Olanlardan ötürü, yoldaşımızın hayatı ve onu tanıyanlar için derin üzüntü duyuyoruz..Dahası bunu birinin otoriteye karşı sürekli çarpışmasının bir sonucu olarak görüyoruz çünkü yoldaşımız mücadelede düşmüştür, çünkü cesaret ve inanç eylemi esnasında düşmüştür. Bu nedenle İktidara karşı her doğrudan eylemle kardeşleşiyoruz ve yoldaşımızın ölümünü yakın hissettiğimiz bir kardeşimizin mücadelede ölmesiyle aynı duyguları hissediyoruz.

Eminiz ki egemenler güçlülere karşı saldırıların böylelikle durdurulabileceğini düşündükleri gibi, yoldaşımızın patlayıcı taşırken öldüğünü bilmekten mutlu olacaktır. Şunu bilmeliler ki bu sistemi yıkma arzusu ve dayanışma hapishane ve ölüm gibi bir çok zorluktan daha güçlüdür!

Dayanışma ve İsyan!



Kaynak: Hommodolars Contrainformacion